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06. Februar 2012

Wie mit einer bleiernen Weste

Handballerinnen des TV Lahr scheitern erneut an der eigenen Chancenverwertung und verlieren in Mannheim 25:34.

HANDBALL Oberliga Frauen: HSG Mannheim – TV Lahr 34:25 (16:9) (wok). Die Leidenszeit der Lahrer Handballerinnen geht weiter. Erneut waren es vergebene Chancen, die mit Gegenstößen bestraft wurden, die als Ursache für eine Niederlage herhalten müssen.

"Jede weiß, woran es liegt, aber es ist nicht abzustellen." Trainer Bernd Eßlinger bekundet selbst einen hohen Leidensdruck mit seinem Team, das nun bereits seit fünf Wochen nicht mehr richtig in die Spur kommt. Die Mannschaft sei auch in Mannheim bemüht gewesen und gebe sich keineswegs auf, attestiert der Übungsleiter. Aber die Handlungsmuster verlaufen stereotyp. Nach guter Spieleröffnung sind es drei, vier vergebene Chancen, die den Lahrer Spielfluss hemmen und dem Gegner zu moralischen Aufwind verhelfen. So geschah es vor Wochenfrist und ebenso am Samstag in Mannheim. Der TV Lahr führte mit 3:2 und hatte das Gefühl im Spiel zu sein.

Dann wiederholte sich das alte Lied und der Gastgeber zog auf 7:3 davon. "Geht das schon wieder los", sagte zwar keine der Akteurinnen, aber ihrem Verhalten auf dem Spielfeld waren solche oder vergleichbare Gedankengänge anzusehen. "Es wirkt wie eine bleierne Weste", sagte Trainer Bernd Eßlinger zu der durchaus kritischen Situation, in die sich die Mannschaft inzwischen geworfen hat. In sämtlichen anderen Spielelementen sah der Trainer sein Team in Reichweite der Gastgeberinnen. Nur beim Abschluss sind die Defizite immens. Wie es nun einmal ist, wenn sich die unteren Tabellenregionen nähern: Da kommt zum Unglück auch noch Pech hinzu.

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TV Lahr: Himmelsbach, Schmalz (ne.); Ernst 3/1, Schäfer 3, Schwörer 5/3, Heim 6, Beathalter 1, Huser 1, Kern 3, Markstahler, Wansidler 1, Steinmetz 2/2. Spiel-Film: 2:3, 7:3, 11:5, 14:6, 16:9 – 17:11, 21:14, 25:20, 30:23 (55.), 34:25.

Autor: wok