Zurückfinden in Erfolgsspur

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Fr, 09. März 2018

Handball 3. Liga

Freiburger Handballerinnen erwarten Südpfalz-Tigerinnen.

HANDBALL (jd). Die jüngste Auswärtsniederlage seiner Drittliga-Handballerinnen beim TV Möglingen hat Ralf Wiggenhauser auch Tage später noch schwer im Magen gelegen. Schließlich sollten 30 erzielte Treffer normalerweise für einen Punktgewinn reichen. Allerdings verhinderten 32 Gegentreffer das angestrebte Erfolgserlebnis. "Wir haben allein in der ersten Hälfte 15 technische Fehler fabriziert und dadurch jede Menge Kontertore kassiert, denen wir dann bis zum Schluss hintergelaufen sind", bilanzierte der Trainer der HSG Freiburg, "das wurde in der zweiten Halbzeit zwar deutlich besser mit nur drei Fehlern, dafür haben wir dann aber unfassbar viele klare Torchancen vergeben." Der Gegner sei keineswegs besser gewesen, doch habe sein Team es ihm "viel zu leicht gemacht".

Drittligateam der HSG will Tabellenplatz vier verteidigen

Im viertletzten Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen die SG OBK wollen die Freiburgerinnen wieder erheblich präsenter auftreten. Die Gäste, die sich aus einer Spielgemeinschaft der drei Stammvereine TV 1892 Ottersheim, TV Jahn Bellheim und TB Jahn Zeiskam sowie des TSV Kuhardt rekrutieren und sich kampflustig als Südpfalz Tiger bezeichnen, nehmen in der Tabelle zwar lediglich den vorletzten Platz ein. Doch überzeugten sie zuletzt mit zwei Heimsiegen gegen die beiden Mitaufsteiger, Schlusslicht FSG Waiblingen-Korb II und den Drittletzten TSV Herzogenaurach, sowie einer knappen 32:33-Auswärtsniederlage beim ESV Regensburg. Zudem können sie befreit aufspielen, da ihr Abstieg kaum noch zu verhindern ist.

"Wir müssen in der Abwehr wieder erheblich stabiler agieren als zuletzt und im Angriff vor allem die Zahl der technischen Fehler und Fehlpässe möglichst klein halten", fordert Wiggenhauser "eine deutliche Reaktion" von seinem Team. "Denn das Ziel ist, in der Rückrunde zu Hause ungeschlagen zu bleiben und unsere gute Position als Tabellenvierter zu verteidigen." Es wäre die beste Drittliga-Platzierung in der Geschichte der HSG Freiburg. Personell ist bei den Einheimischen, die im Hinspiel Ende Oktober bei der SG OBK mit 33:28 die Oberhand behielten, alles an Bord.