Zweite Runde für das Projekt Klassenerhalt

Felix Gieger

Von Felix Gieger

Fr, 13. Januar 2017

Handball 3. Liga

Drittliga-Handballer der SG Köndringen-Teningen erwarten den Rangzweiten Heilbronn-Horkheim.

HANDBALL (fgi). Nach fast einem Monat Pause geht am Samstag, 20 Uhr, für die Drittliga-Handballer der SG Köndringen-Teningen in der heimischen Ludwig-Jahn-Halle das Projekt Klassenerhalt in die zweite Runde. Zu Gast ist der TSB Heilbronn-Horkheim, eine Mannschaft, die sich berechtige Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf und mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Balingen-Weistetten II Platz zwei belegt.

"Auch am Ende der Saison werden sie wohl in den Top drei stehen", vermutet SG-Coach Ole Andersen. Vor allem die Breite des Kaders ist ein Trumpf der Gäste. "Im Hinspiel haben sie nach 15 Minuten fast komplett durchgewechselt und genauso weitergespielt", erinnert sich der dänische Trainer. Aber auch in der Spitze sind die Horkheimer mit Jugendnationalspieler Sebastian Heymann und Alexander Schmid – einem der Top-Kreisläufer der Liga – stark besetzt und brandgefährlich. Vor allem die Teninger Abwehr, in der Hinrunde häufig das Sorgenkind von Andersen, muss stabiler werden, um gegen die starken Eins-gegen-eins-Spieler der Gäste bestehen zu können.

Dass in Lukas Zank die nächsten Wochen einer der besten SG-Defensivspieler fehlen wird, macht die Sache da nicht besser. Der Abwehrchef hat sich im Training einen Sehnenabriss in der Hand zugezogen. Daneben stehen Keeper Jonas Bayer sowie Linksaußen Pascal Fleig (beide mit Knieverletzung) ihrem Team ebenso wenig zur Verfügung wie der Langzeitverletzte Robin Dittrich (Schulter). Dementsprechend klar sind die Rollen vor dem Spiel verteilt – wie so oft müssen die Gelb-Schwarzen auf ihre Außenseiterchance hoffen. "Es wird nicht leicht und am Ende auch eine Frage der Kraft", so Andersens Prognose vor dem Rückrundenstart.

Auch wenn die Liga pausiert hat – in der Tabelle hat sich einiges getan: zu Ungunsten der SG. Denn durch einen fehlendes Erwachsenenspielrecht von Alexander Leindl vom TuS Fürstenfeldbruck wurden allen vier Konkurrenten der Teninger im Abstiegskampf – Mundenheim, Pforzheim/Eutingen, Kronau/Östringen II und Zweibrücken – nachträglich zwei Punkte zugesprochen. So rücken die Kontrahenten noch näher heran an die Breisgauer, die nun nur noch einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz haben. "Wir müssen trotzdem weiter auf uns schauen", misst Ole Andersen der Sache aber keine allzu große Bedeutung bei.