1:8-Schlappe im Kellerduell

Jürg Schmidt

Von Jürg Schmidt

Mo, 09. Juli 2018

Tennis

TC Schönberg unterliegt aufgerüstetem TEC Waldau.

TENNIS (scj). Der TC Schönberg musste im Kellerduell beim TEC Waldau eine 1:8-Schlappe hinnehmen. Die Freiburger sehen aber noch eine Chance, die Klasse zu halten. Dafür müssen sie allerdings am kommenden Wochenende einen Konkurrenten in der Tabelle hinter sich lassen.

Wie befürchtet hatten die Gastgeber für das Kellerduell personell aufgerüstet. Erstmals bestritt ATP-Topspieler Yannick Maden das Spitzenspiel für Waldau, und die anderen Spieler rückten um je eine Position nach hinten. "Maden hat sich nicht umsonst für Wimbledon qualifiziert, das musste auch Sandro Ehrat erkennen", sagte Schönberg-Coach Uli Hanser. Ehrat zeigte zu viel Respekt vor dem großen Namen und eine ungewohnt hohe Fehlerquote – Maden musste nicht einmal sein bestes Tennis präsentieren, sondern nur sicher und solide spielen.

An Position zwei und drei konnten die Freiburger nicht mithalten. Luis Löffler profitierte von einer Zerrung seines Gegners. Der Freiburger Mannschaftsführer hatte den ersten Satz gewonnen, als sein Gegenüber passen musste. Till von Winning hätte die Siegchance für Schönberg wahren können: Er führte mit 6:3, 5:2 und hatte mehrere Matchbälle. Doch nachdem er jene nicht hatte nutzen können, bekam sein Kontrahent Max Scholl Oberwasser und brachte das Spiel fehlerfrei zu Ende. Leon Hoppstädter war in seinem Einzel ebenfalls nicht chancenlos.

"An verschiedenen Positionen können wir zwar vereinzelt punkten, aber es reicht eben nicht", resümierte Hanser. Trotz der fünften Niederlage wirft er die Flinte nicht ins Korn. Schließlich könnte eventuell der vorletzte Platz zum Ligaverbleib ausreichen. Aus diesem Grund soll im Saisonfinale der Franzose Thomas Setodji die Freiburger verstärken.