1844 bekommt noch die Kurve

Marie Reitzenstein

Von Marie Reitzenstein

Mo, 21. November 2016

Volleyball

Volleyballer gewinnen nach 1:2-Satzrückstand in Stuttgart.

VOLLEYBALL (mare). Zweite Bundesliga Männer: TSV GA Stuttgart – 1844 Freiburg 2:3 (25:27, 25:23, 25:23, 16:25, 10:15). Die Volleyballer von 1844 Freiburg machen es in dieser Saison auswärts gerne spannend. Am vergangenen Sonntag gewannen sie die umkämpfte Partie beim TSV GA Stuttgart knapp mit 3:2 und schoben sich mit dem sechsten Sieg im neunten Spiel auf Tabellenplatz fünf vor.

Die Freiburger erwischten im ersten Durchgang einen guten Start, ließen die Gastgeber gegen Ende des Satzes aber unnötigerweise noch einmal rankommen. Nichtsdestotrotz sicherten sie sich den ersten Durchgang (27:25). Nicht ganz so gut lief es im zweiten Satz. "Da haben wir auf einer Position insgesamt sieben Bälle verloren, das hat uns das Genick gebrochen", sagte der Freiburger Trainer Wolfgang Beck nach der Partie.

Auch nach der Halbzeit fand 1844 nicht zurück in seinen Anfangsrhythmus. Beck wechselte auf der Außenangreiferposition Paul Mauch für Marcus Gensitz ein, aber auch das schien nicht zu wirken. "Wir haben zu wenig Aufschlagdruck entwickelt und im Angriff die Punkte nicht machen können. Wir waren nicht mutig genug", erklärte Beck den 23:25-Satzverlust.

Ihren Mut fanden die Freiburger zum Ende des Spiels dann doch wieder. Souverän sicherten sie sich den vierten Satz (25:16) und anschließend auch den Tie-Break. Trainer Beck fasste zusammen: "Zum Schluss haben wir die wichtigen Bälle gemacht. Dass wir das Spiel noch gedreht haben, war gut." Außerdem wisse er genau, woran seine Mannschaft noch arbeiten muss: "Wir müssen es in Zukunft schaffen, mehr Aufschlagdruck zu erzeugen und im Angriff besser gegen den Block zu arbeiten", so Beck.

Zum wertvollsten Spieler auf Seiten von 1844 wurde an seiner alten Wirkungsstätte Zuspieler Marc Zimmermann gewählt. Der Freiburger Neuzugang war vor zwei Jahren eine Saison lang für Stuttgart in der zweiten Liga aktiv.