Volleyball

1844 Freiburg hat den längeren Atem in Delitzsch

Matthias Kaufhold

Von Matthias Kaufhold

So, 04. Dezember 2016 um 16:40 Uhr

Volleyball

Für die Volleyballer von 1844 Freiburg endet die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel auch mit der längstmöglichen Satzfolge: Beim Überraschungsteam GSVE Delitzsch landen die Freiburger am Sonntag einen 3:2-Erfolg.

Vielleicht wäre für die Zweitliga-Mannschaft von Trainer Wolfgang Beck sogar noch mehr drin gewesen, hätten die Gäste im zweiten Durchgang einen ihr zwei Satzbälle genutzt – eine 2:0-Satzführung wäre die Folge gewesen, nachdem der erste Abschnitt sicher mit 25:20 an Freiburg gegangen war.

Aber Delitzsch schlug zurück, gewann seinerseits den zweiten Abschnitt mit 28:26 und Durchgang drei gar mit 25:13. Hier waren die 1844-Akteure ziemlich von der Rolle.

Besser machten es die Breisgauer, die die fast 700 Kilometer lange Anreise in den Nordwesten von Sachsen bereits am Samstag bewältigt hatten, im vierten Satz: Nach einer 20:15-Führung verkürzte der Gymnasiale Sportverein Ehrenberg (GSVE) zwar noch einmal auf 21:19, dann genehmigte Freiburg seinem Gegner aber keinen Punkt mehr bis zum 25:19 – 2:2-Satzausgleich.

Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen, und hier konnte sich Freiburg erstmals beim Seitenwechsel zum 8:5 einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Delitzsch glich zwar wieder zum 10:10 aus, dann aber konterten die Breisgauer zum 13:10 – die Vorentscheidung. Der Satz (15:12) und damit der 3:2-Gesamtsieg ging an Freiburg.

In der Tabelle der zweiten Bundesliga Süd erhalten die Freiburger für den Fünfsatz-Erfolg zwei Zähler, die sie wieder auf den sechsten Tabellenplatz hieven. Der GSVE Delitzsch, das Überraschungsteam der diesjährigen Spielzeit, kann sich mit einem Zähler am SV Schwaig vorbei auf den zweiten Tabellenplatz schieben. Freiburg hat aber lediglich vier Punkte Rückstand auf die Sachsen.

Die Freiburger Affenbande hat vor der Weihnachtspause noch zwei Heimspiele: am kommenden Samstag, 10. Dezember, gegen den amtierenden Zweitliga-Meister SV Fellbach und genau eine Woche später (17. Dezember) bereits zum Rückspiel wieder gegen Delitzsch. Beide Partien werden in der Burdahalle um 20 Uhr angepfiffen.