Volleyball

1844 Freiburg unterliegt Aufsteiger Dresden schmerzhaft mit 2:3

Marie Reitzenstein

Von Marie Reitzenstein

Sa, 26. November 2016 um 22:31 Uhr

Volleyball

Die Zweitliga-Volleyballer von 1844 Freiburg müssen sich Aufsteiger VC Dresden nach packendem Kampf in fünf Sätzen mit 2:3 (25:22, 16:25, 16:25, 25:19, 10:15) geschlagen geben.

Erster Satz 25:22

Nach der 0:3-Pleite im letzten Heimspiel gegen Rüsselsheim wollten es die Zweitliga-Volleyballer von 1844 Freiburg gegen den Aufsteiger VC Dresden deutlich besser machen. Die Freiburger starteten konzentriert in den ersten Satz und erspielten sich eine 16:11-Führung. Dann erlaubten sie sich jedoch einige Aufschlagfehler und der Vorsprung schmolz langsam dahin, sodass die Gäste aus Dresden zum 20:20 ausgleichen konnten. Am Ende entschieden die Freiburger einige hart umkämpfte Ballwechsel für sich und sicherten sich so letztendlich den ersten Satz.

Zweiter Satz 16:25

Die anfängliche Leichtigkeit im Spiel der Freiburger war zu Beginn des zweiten Durchgangs verflogen. Schnell lagen sie mit 4:10 hinten. Beim Stand von 18:16 kamen Antonius Baehr und Oliver Hein für Marc Zimmermann und Giovanni Böwer ins Spiel. Doch auch der Wechsel half nichts. Dresden blieb kompromisslos und glich zum 1:1 nach Sätzen aus.

Dritter Satz 16:25

Es schien, als hätten sich die Freiburger in der Halbzeit einigermaßen gefangen. So entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichener dritter Satz, in dem sich zunächst keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Dann unterliefen den Freiburgern jedoch zu viele Fehler in der Annahme und auch im Angriff lief nichts zusammen. Die Dresdner nutzen ihre Chance und gewannen den Durchgang mit 25:16.

Vierter Satz 25:19

1844 gab sich nicht auf. Immer wieder war es Außenangreifer Marcus Gensitz, der seine Bälle in der gegnerischen Hälfte unterbringen konnte. Die Affenbande ging so über 16:10 mit 22:18 in Führung und rettete sich am Ende in den Tie-Break.

Fünfter Satz 10:15

Im letzten und entscheidenden Satz ließen die Freiburger zu Beginn einige klare Chancen liegen. So landeten die ersten Angriffsschläge von Gensitz und Hein weit im Aus. Dazu kamen einige unsaubere Annahmen – und prompt war 1844 mit 2:7 im Rückstand. Zuspieler Zimmermann suchte immer wieder Gensitz, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Die Affenbande kämpfte sich bis auf 9:10 heran, konnte am Ende ihre Angriffsbälle aber nicht konsequent in der Dresdner Hälfte unterbringen und verlor den Satz mit 10:15. Marcus Gensitz wurde auf Freiburger Seite zum wertvollsten Spieler der Partie erklärt.