Ringen

Adelhausen überspringt Hürde in Triberg und siegt 17:14

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Fr, 17. November 2017 um 23:02 Uhr

Ringen

Der TuS Adelhausen gewinnt am vorletzten Kampftag der Hauptrunde der Ringer-Bundesliga Südwest das südbadische Derby beim SV Triberg mit 17:14 Punkten und hat damit gute Chancen, für die Playoffs gesetzt zu werden.

"Nicht alle Kämpfe liefen für uns nach Wunsch, aber letztlich bin ich mit der Mannschaftsleistung zufrieden", sagte Adelhausens Trainer Florian Philipp unmittelbar nach dem Kampf. Er ergänzte: "Wir haben gegen den erwartet starken Gegner gewonnen – auch weil unsere Ringer, von denen wir hohe Siege erwartet haben, diese auch erzielten."

11:7 zur Halbzeit für Adelhausen

300 Zuschauer verfolgten die Partie, in der beide Mannschaften jeweils fünf der zehn Mattenduelle für sich entschieden. Die Gastgeber, die ebenfalls die Playoffs bereits erreicht haben, schenkten dem TuS in der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm vier Mannschaftspunkte, weil Vladislav Wagner mit Übergewicht auf die Waage ging.

Nach fünf Kämpfen führte Adelhausen durch drei Siege von Nick Matuhin, Zoheir El Quarragqe und Ivo Angelov mit 11:7 Punkten. Dann kamen die Wasserfallstädter mit zwei Punkterfolgen von Ahmed Dudarov (gegen Michael Kaufmehl) und Adrian Wolny (gegen Kai Vögtlin) auf 10:11 heran.

Erst der technische Überlegenheitssieg von Bozo Starcevic gegen Sohayb Musa brachte den Tabellenzweiten vom Dinkelberg wieder komfortabel in Front (15:10). Und nach Sascha Kellers Punkterfolg gegen den aus Vöhrenbach stammenden Simon Günter stand der Gesamterfolg des Gastes vor dem letzten Mattenduell fest.

Sieg in Nackenheim ist Pflicht

Wenn der TuS Adelhausen am Samstag, 25. November, beim SV Nackenheim gewinnt, wird er der beste Tabellenzweite der dreigeteilten Ringer-Bundesliga sein. Das hätte zur Folge, dass er für die Playoffs gesetzt ist. Er könnte damit – nach Auskunft von Trainer Philipp – weder im Achtel- noch im Viertelfinale auf die Erstplatzierten der drei Gruppen treffen, die als Titelfavoriten gelten. Das sind die Teams aus Mainz, Köllerbach und Burghausen.