SPORTSPIEGEL

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Von lh

Mo, 21. Januar 2019

Südbadenliga

HANDBALL SÜDBADENLIGA

Starke Nerven

TuS Oberhausen – HC Hedos Elgersweier 25:27 (13:13) (dafr). Nach der vierwöchigen Winterpause war der HC Hedos von Beginn an hellwach und schien schnell seinen Rhythmus gefunden zu haben. Durch eine bewegliche Defensive kam man zu Ballgewinnen und einfachen Toren, sodass man die Einheimischen beim 5:2 (8.) zu einer frühen Auszeit zwang. Die kleine Verschnaufpause schien dem TuS gutgetan zu haben. Die Gastgeber wirkten plötzlich kompakter im Abwehrverbund. Das Spiel wurde ausgeglichen bis zum 16:16 (37.). Nach und nach gelang es der Herrmann-Sieben das Spiel an sich zu reißen und Christoph Plschek im Tor wurde von Minute zu Minute stärker. Ein Doppelschlag vom jungen Steffen Sieverding auf Rechtsaußen, welcher sich ein Sonderlob verdient hatte, sorgte für die 20:17-Führung (44.). Dennoch verpasste es der Gast zunächst den Deckel auf die Begegnung zu machen. Oberhausen blieb auf Tuchfühlung, doch der HCH zeigte in der Schlussphase wiederholt Nervenstärke. Der gut aufspielenden Rückraum um Stefan Räpple, René Junker und Stepháne Robin sorgte mit wichtigen Treffern am Ende für einen verdienten 27:25-Auswärtssieg.

HC Hedos Elgersweier: Plschek, Waidele; Hackl 2, Sieverding 4, S. Räpple 6, Metelec 2, Sälinger, Oßwald, Junker 5, Robin 7/1, Kreutler, Fritsch 1. Spiel-Film: 2:5 (8.), 7:7, 9:9 (21.), 12:11, 13:13 – 16:18, 17:20 (44.), 19:22, 21:24 (52.), 24:26, 25:27.


RINGEN

Erfolgreiche Lahrer

Zehn Meistertitel, ebenso viele Vizemeister und 24 Medaillen: Die Juniorenringer des Südbadischen Ringerverbandes (SBRV) haben bei der baden-württembergischen Meisterschaft in beiden Stilarten in Waldkirch ein Ausrufezeichen gesetzt. Aus Lahrer Sicht gab es Bronzemedaillen für Christian Hubert und Patrick Allgaier (beide RG Lahr). Im griechisch-römischen Stil kam die RG Lahr mit 14 Punkten hinter der siegreichen SG Weilimdorf (16) auf Rang zwei der Vereinswertung. Mit 124 Teilnehmern wurde die Vorjahresresonanz (123) erreicht.

FAUSTBALL BUNDESLIGA


Frei von Sorgen

Am Wochenende gelang den Offenburger Bundesliga Faustballern ein Husarenstück. Der 5:4-Sieg beim Ligazweiten, TV Vaihingen, war der erste Auswärtssieg bei diesem Topteam seit 2007. Da auch am Sonntag gewonnen wurde, hat sich das Team aller Abstiegssorgen entledigt.

TV Vaihingen/Enz – FBC Offenburg 4:5 (11:4, 9:11, 8:11, 11:6, 11:8, 11:6, 8:11, 8:11, 5:11). Der Tabellenzweite führte am Samstag bereits 4:2, ehe er sich durch zahlreiche Eigenfehler aus dem Konzept bringen ließ. Der achte Satz war ein Kampf beider Teams auf hohem Niveau. Mit 11:8 hatte der FBC das bessere Ende für sich. Auf dieser Welle der Euphorie schwammen die Gäste auch im neunten Durchgang. Nach knapp zweieinhalb stündiger Spielzeit verwandelten die Offenburger ihren zweiten Matchball.

FBC Offenburg – TV Unterhaugstett 5:2 (11:4, 9:11, 4:11, 11:4, 11:6, 15:13, 11:7). Keine 24 Stunden stand der Aufsteiger auf der anderen Seite der Leine. Im ersten Durchgang lief alles wie am Schnürchen. Aus dieser sicheren Situation wechselten die Offenburger und brachten mit Maximilian Schoch erneut einen Offenburger Nachwuchsspieler. Fortan war etwas der Wurm drin, da die gesamte Konzentration der Mannschaft nachließ. Die Unterhaugstetter nutzten dies zur 2:1-Führung. Die Pause tat dem FBC sichtlich gut. Mit zwei klaren Satzgewinnen drehten sie den Spielstand und legten, wenn mit etwas Glück, nach.

"Der Sieg am Samstag ist für uns natürlich ein ganz besonderes Erlebnis. Wir haben überhaupt nochmals ein sehr gutes Wochenende gespielt. Diese Serie kann gerne weitergehen", sagte Abwehrspieler Matthias Lilienthal.