Gute Aussichten für den SV Gresgen

Uwe Rogowski

Von Uwe Rogowski

Do, 17. November 2016

Ringen

Ringer-Verbandsligist nach vier Siegen in sechs Kämpfen auf dem Weg zum Klassenerhalt.

RINGEN Verbandsliga (uwo). Sie sind erst vor zwei Jahren aufgestiegen und in der Verbandsliga noch in der Etablierungsphase. Doch mit zuletzt vier Siegen in sechs Kämpfen haben sich die Ringer des SV Gresgen für den Saisonendspurt in Stellung gebracht. Im Vorjahr Vorletzter, steht der SVG nun fünf Kämpfe vor Saisonende als Fünfter der Zehner-Liga mit komfortablem Abstand im Mittelfeld. Zuletzt gelang der zweite Derby-Sieg seit dem Aufstieg. Im Vorjahr wurde der TSV Kandern besiegt, jüngst kam ein 18:13-Erfolg bei der RG Hausen-Zell II dazu, die man in der Tabelle vorerst distanziert hat. Die Reserve der WKG Weitenau-Wieslet rangiert auf Platz drei.

So knapp wie bislang nur einmal für den Tabellenführer

Für den SVG stand zuletzt der Heimkampf gegen Tabellenführer Olympia Schiltigheim II an, das Team des Trainerduos Axel Grether/Nico Gogiltan verlor zwar auch den Rückkampf, doch die Gresgener zogen sich mehr als achtbar aus der Affäre. Die Elsässer haben erst einen Saisonkampf verloren, gegen den Tabellenzweiten Lutte Schlettstadt (9:16). Das 19:17 in Gresgen war danach ihr knappstes Ergebnis in dieser Runde – ein Beleg für die Leistungsstärke des SVG.

Beide Teams gewannen fünf Kämpfe. "Am Ende war ausschlaggebend", so Markus Eichin vom SVG-Förderverein, dass fast alle Siege der Gäste "durch technische Überlegenheit oder Schultersiege" zustande gekommen seien. Dazu kam das Duell 75 Kilogramm griechisch-römisch, das Albert Meister 0:3 verlor. Comeback-Qualitäten zeigte Emanuele Di Martino (Freistil/61), der stilartfremd nach gut einer Minute 0:10 zurücklag, seinen Gegner aber Sekunden später schulterte. Daniel Wimberger (75 F) und Simion-Daniel Muresan (57 G) steuerten ebenfalls mit Schultersiegen Vierer bei – beide in der sechsten Minute. Manuel Berger rang zudem Karim Shiri mit 1:0-Punkten nieder. Im Vorjahr mit nur drei Siegen wie Kandern zunächst abgestiegen und dann doch in der Liga geblieben, haben die Gresgener nun offenbar einen Qualitätssprung gemacht. Vor allem die Siege gegen die direkten Konkurrenten Wollmatingen und Allensbach haben den Klassenerhalt wahrscheinlich gemacht. Und das sogar schon in einem recht frühen Stadium.