"Haben einen Hexenkessel"

Uwe Rogowski

Von Uwe Rogowski

Fr, 04. Januar 2019

Ringen

Adelhauser Ringer im Semifinale gegen den Titelverteidiger.

RINGEN (uwo). Ist es das vorgezogene Finale? Hat der Sieger des Duells TuS Adelhausen/SV Burghausen im Finale tatsächlich beste Karten? Die Fachwelt sieht das so. Doch diese Frage treibt die Adelhauser Ringer nicht um. Denn wie auch immer die Ausgangslage in den finalen Kämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (19./26. Januar) sein könnte, den Weg dorthin versperrt der bestmögliche Halbfinalgegner – der Titelverteidiger.

Wie der TuS sind auch die Bayern unbesiegt durch die Hauptrunde marschiert, die Burghauser sind ebenfalls mit zahlreichen Spitzenkräften besetzt, auf diesem Niveau kann ein Hauch über Finale oder K.o. entscheiden. Ein Baustein für einen Heimsieg, der berechtigte Hoffnung für den Rückkampf (12. Januar) zulässt, kann ein begeisterungsfähiges Publikum sein. "Wir haben einen Hexenkessel", betont TuS-Trainer Bernd Reichenbach, rund 1 000 Zuschauer werden erwartet, wenn am Samstag (19.30 Uhr, Dinkelberghalle) eine gute Grundlage gelegt werden soll.

Doch selbst eine Niederlage hätte nur eingeschränkte Bedeutung: Im Vorjahr gewannen die Adelhauser das erste Halbfinale klar gegen den KSV Köllerbach (20:11), Burghausen unterlag zuhause dem ASV Mainz (10:14), und traf im Finale auf Köllerbach. Sollten sie es diesmal packen, würden die Adelhauser im Final-Rückkampf in die Rheinfelder Fécamphalle umziehen. Zwei Schritte fehlen noch.