Beasts gelingt im Schlussdrittel die Wende

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 23. Juli 2018

Inline-Skaterhockey

Zweitliga-Derby im Inlineskaterhockey geht an Freiburg / Nullpunkte-Wochenende für Merdingen.

INLINESKATERHOCKEY (BZ). Der Kampf um die Playoffs der zweiten Bundesliga Süd ist aus Sicht der Merdinger Inlineskaterhockeyspieler ungewollt noch einmal spannend geworden. Am Freitagabend verlor der HCM das Derby zu Hause gegen die Breisgau Beasts aus Freiburg mit 8:11 (4:5, 3:1, 1:5). Zwei Tage später gab es beim TSV Schwabmünchen eine 9:15-Niederlage. Das Merdinger Nullpunkte-Wochenende bringt die Konkurrenz noch einmal heran. Die Tuniberger haben als Tabellendritter 24 Zähler auf dem Konto, es folgen der ERC Ingolstadt (23), IHC Atting (22) und die Freiburg Beasts (20), die allesamt ein Saisonspiel weniger als die Merdinger ausgetragen haben. Die ersten vier Mannschaften der Normalrunde ziehen in die Playoffs ein.

Vor 250 Zuschauern entwickelte sich am Freitagabend in Merdingen eine ausgeglichene Partie. Robert Peleikis brachte den HCM nach zwei Minuten in Führung. In Überzahl glich der Freiburger Frank Trenkle zum 1:1 nach fünf Minuten aus. Danach konnte der HCM davonziehen und mit drei weiteren Toren auf 4:1 erhöhen. Die Torschützen waren Alexander Kinderknecht, Sofiene Bräuner und Marc Petermann. Doch Freiburg kam noch vor der Pause zurück ins Spiel und ging durch Treffer von Marc Schultis, Jonas Falb und zweimal Tränkle selbst mit 5:4 in Führung. Im zweiten Drittel holte sich der HCM durch Tore von Nikolas Linsenmaier, Fabio Frick und Robert Peleikis die Führung zurück. Nach einem Beasts-Treffer von Christopher Basham ging es mit einer 7:6-Führung für die Gastgeber ins letzte Drittel.

Es wogte zunächst weiter hin und her: Zunächst glich Lukas Allgeier zum 7:7 aus. Linsenmaier brachte den HCM wieder mit 8:7 nach vorne. Das zuvor zerfahrene Spiel setzte sich nun fort. Dazu trugen auch die vielen Strafzeiten auf beiden Seiten bei. Beim HCM agierte man zu undiszipliniert und handelte sich zu viele Strafen wegen Fehlverhaltens ein.

Die vielleicht entscheidende Szene des Spiels ereignete sich bei einer 2:2-Situation auf dem Feld: Niko Linsenmaier wurde zweimal gefoult, jedoch blieb der Pfiff aus und im Gegenzug erzielte Trenkle das 9:8 für die Gäste. Das Anrennen des HCM wurde durch den überragenden Beasts-Goalie Constantin Haas gestoppt. Nach dem 10:8 für Freiburg riskierte der HCM alles, holte seinen Goalie vom Feld – und kassierte noch ein Empty-Net-Goal zum Endstand von 8:11. Am Sonntag mussten die Tuniberger in Schwabmünchen ersatzgeschwächt antreten und unterlagen den heimstarken Bayern mit 9:15.

In der kommenden Woche gilt es für den HCM, beim punktlosen Schlusslicht Blue Arrows Sasbach einen Pflichtsieg einzufahren. Im September hat der HCM dann vier Endspiele im Kampf um den Playoff-Einzug. Die Beasts haben am Samstag den Siebten Schwabmünchen zu Gast und sind dann im August und September noch insgesamt fünf Mal gefordert. Es bleibt spannend.