Beasts im Achtelfinale

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 18. April 2018

Inline-Skaterhockey

HC Merdingen holt deutlichen 22:2-Erfolg gegen Sasbach.

INLINE SKATERHOCKEY (BZ). Höhen und Tiefen brachte das Wochenende für die Breisgau Beasts: Kassierten sie am Freitag wenige Sekunden vor Schluss in der zweiten Bundesliga gegen Spaichingen noch das 6:7, gelang ihnen am Samstag durch ein 9:5 bei den Samurai Iserlohn der Einzug ins Pokal-Achtelfinale.

"Dieses Spiel war Werbung für unseren Sport", sagte Beasts-Coach Dirk Müller nach der bitteren Niederlage in Spaichingen. Sein Gegenüber Martin Müller schloss sich dieser Meinung an, fügte gar noch hinzu: "Diese Partie hatte keinen Sieger verdient." Gerade einmal 16 Sekunden hatten den Beasts gefehlt. Der Freiburger Lukas Allgeier hatte 4:20 Minuten vor Schluss eine Fünf-Minuten-Strafe kassiert, so warfen sich die Beasts in Unterzahl in jeden Schuss, waren am Ende aber machtlos gegen den Versuch des Spaichingers Vincent Schlenker.

Keine 20 Stunden später durften die Freiburger im Pokal in Iserlohn ran. Nach einer Anreise mit Hindernissen – der Anpfiff verzögte sich so um eine Stunde – ging ein Rumpfkader von nur noch sieben Feldspielern ans Werk. Der Regionalligist bereite dabei den Beasts mit seinem Forechecking gehörige Probleme. Es dauerte bis in den Schlussabschnitt, ehe den Gästen mit zwei Treffern ins verwaiste Tor die Entscheidung zum 9:5 gelang.

Eine deutliche Angelegenheit war hingegen der 22:2-Erfolg des HC Merdingen in der zweiten Bundesliga über Neuling Blue Arrows Sasbach. Von der ersten Minute an war die Überlegenheit der Merdinger deutlich. Nach dem ersten Drittel führten sie bereits 8:0, nach dem zweiten Durchgang 15:0 – allein Niko Linsenmaier steuerte zehn Treffer zum Sieg bei.