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sid, dpa

Von sid & dpa

Mi, 30. November 2016

Sonstige Sportarten

Rosberg in Wiesbaden — Sperre für Johaug — ARD und ZDF berichten — Hausverbot aufgehoben — Aus für Confed-Cup?

MOTORSPORT

Rosberg in Wiesbaden

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg stattet seiner Geburtsstadt Wiesbaden an diesem Mittwoch einen Besuch ab und absolviert seinen ersten Termin nach dem Titelgewinn in Deutschland. "Hallo Herr Sven Gerich, ich würde gern morgen (Mittwoch) bei Ihnen im Rathaus auf einen Handkäs' mit Musik vorbeikommen. Mit meiner Familie. Geht das? MfG Nico", schrieb Rosberg bei Facebook und sprach Wiesbadens Oberbürgermeister Gerich direkt an. Gerich antwortete Rosberg umgehend. "Lieber Nico Rosberg, bitte um Nachricht, damit wir etwas ausmachen können. Ich freue mich."

SKILANGLAUF

Sperre für Johaug

Olympiasiegerin Therese Johaug soll nach ihrer positiven Dopingprobe von der Anti-Doping-Agentur Norwegens für 14 Monate gesperrt werden. Die Forderung wird nun an den norwegischen Verband weitergegeben, der abschließend über die Sperre entscheidet. Bisher war die siebenmalige Weltmeisterin seit dem 18. Oktober lediglich provisorisch für zwei Monate gesperrt. Sie verpasste dadurch den Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo.

BEHINDERTENSPORT

ARD und ZDF berichten

Auch nach dem endgültigen Verlust der TV-Rechte für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024 wollen ARD und ZDF über die Paralympics berichten. "Das ZDF hat zusammen mit der ARD ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Berichterstattung von den Paralympics gegeben", sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz. "Die Rechte werden derzeit über die EBU verhandelt." ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky erklärte: "Dort haben wir ein Angebot abgegeben. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Rechte, die ja nicht beim IOC liegen, auch bekommen."

FUSSBALL


Hausverbot aufgehoben

1860 München hat das am Samstag ausgesprochene Hausverbot für Journalisten wieder aufgehoben. Wie der Zweitligist am Dienstag mitteilte, ist Medienvertretern der Zugang aufs Gelände an der Grünwalder Straße wieder gestattet. Für Gesprächsanfragen stehen allerdings "sämtliche Repräsentanten der Löwen sowie die 1860-Lizenzmannschaft" weiterhin nicht zur Verfügung, teilte der Verein mit.

Aus für Confed-Cup?

DFB-Präsident Reinhard Grindel spricht sich für die Abschaffung des Confed Cup aus. Er glaube, dass sich der Wettbewerb überlebt habe, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes dem Hamburger Abendblatt. Es sei ein gutes Signal an die Spitzenklubs in Europa, die mit Recht vor einer zu hohen Belastung ihrer Spieler warnen, auch mal auf einen Wettbewerb zu verzichten, so Grindel weiter.