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Von sid

Mo, 14. November 2016

Sonstige Sportarten

Gewonnen – und verletzt — RB als Titelkandidat — Bolt will zu Tuchel — Mutmacher in Harbin

EISKUNSTLAUF

Gewonnen – und verletzt

Die WM-Dritten Aljona Savchenko und Bruno Massot müssen nach ihrem Sieg beim Grand-Prix-Wettbewerb in Paris eine Trainingspause einlegen. Wegen einer Bänderdehnung im rechten Fuß bei der 32-Jährigen sagten die Vize-Europameister im Paarlauf ihre Teilnahme am Schaulaufen ab. Eine weitere Untersuchung der Blessur wird am Montag in Oberstdorf stattfinden. Die gebürtige Ukrainerin hatte während der Kür der deutschen Meister den dreifachen Wurfaxel nicht sauber landen können und lief das Programm nur unter Schmerzen zu Ende. Dank ihres zweiten Grand-Prix-Erfolges binnen einer Woche sind die Schützlinge von Trainer Alexander König vorzeitig für das Grand-Prix-Finale Anfang Dezember in Marseille qualifiziert.

FUSSBALL

RB als Titelkandidat

Fußballnationalspieler Mats Hummels sieht RB Leipzig in der Bundesliga als ernsthaften Konkurrenten im Kampf um die deutsche Meisterschaft. Sofern man Punkte liegen lässt, sei Leipzig ein Titelkandidat. Alles was er bisher von RB gesehen habe, habe ihn überzeugt. Sie spielten sehr offensiv, verteidigten als Mannschaft sehr gut und hätten die individuelle Klasse, die du brauchst, sagte der Abwehrspieler von Bayern München der Welt am Sonntag.

Bolt will zu Tuchel

Usain Bolt, der beste Sprinter der Welt, will ein paar Tage bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund trainieren. Er habe bereits Kontakt mit Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel aufgenommen, nach dem Training "werden wir sehen, was passiert", sagte der neunmalige Olympiasieger der britischen Zeitung The Guardian. Das riecht allerdings nach einem Marketing-Gag, denn sowohl Borussia Dortmund als auch Bolt sind Partner des Ausrüsters Puma. Wie Bolt weiter erklärte, wolle er sich noch den Wunsch erfüllen, Fußballer zu werden. Das sei für die Zeit nach seinem Rücktritt von der Leichtathletik geplant. Der jamaikanische Ausnahmeathlet will im kommenden Jahr noch bei der Leichtathletik-WM in London starten – danach beendet der Jamaikaner seine einzigartige Karriere auf der Laufbahn.

EISSCHNELLLAUF

Mutmacher in Harbin

Keine Podestplatzierung, doch gute Leistungen als Mutmacher: Die deutschen Eisschnellläufer haben einen passablen Start in die Weltcup-Saison hingelegt. Im chinesischen Harbin reichte es zwar wie im gesamtem vergangenen Weltcup-Winter nicht zu Medaillen, zumindest für die Top-Läufer der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) scheinen diese aber nicht unerreichbar. Vor allem die Besetzung der Teamverfolgung der Frauen um die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein und die wiedererstarkte Bente Kraus (beide Berlin) stellte auf dem schweren Eis in China ihr Potenzial unter Beweis. Das Duo war gemeinsam mit Roxanne Dufter (Inzell) als Vierte am Samstag nur knapp am Edelmetall vorbeigelaufen. Einen gelungenen Einstand feierte auch Sprinter Nico Ihle. Der Olympiavierte aus Chemnitz gewann in 1:10,28 Minuten souverän die B-Gruppe über 1000 Meter und war damit auf Schlagdistanz zur Weltspitze.