NACHSPIEL

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Von Stephanie Maier-Straubmüller, Peter Schaub & BZ-Redaktion

Mo, 28. November 2016

Landesliga Nord

HANDBALL LANDESLIGA NORD

Vorsprung verspielt

HSG Ortenau Süd – SG Schramberg 27:27 (14:15) (sms). Ob es nun ein verlorener oder gewonnener Punkt war, darüber darf bei der HSG debattiert werden. Nahezu das gesamte Spiel waren die Gastgeber einem Rückstand hinterhergerannt, ehe eine hektische Schlussphase anbrach, in der die HSG sieben Minuten vor Ende plötzlich in Führung lag. 82 Sekunden vor Ende betrug die Führung gar zwei Treffer. Man hätte die Zeit herunterspielen können, doch durch einen Ballverluste verkürzten die Gäste gleich wieder auf einen Treffer. Die HSG kam wieder in Ballbesitz, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter und musste elf Sekunden vor Ende den Ausgleichstreffer hinnehmen. Dabei blieb es. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, war es ein gerechtes und für die HSG ein glückliches Unentschieden. Betrachtet man die letzten Sekunden, war es ein unglücklicher Punktverlust. Nichtsdestotrotz zeigte die Mannschaft des Tabellenschsten insgesamt eine kämpferisch geschlossene Leistung

HSG Ortenau-Süd: Richini; Betzler 8/2, Oschwald 1, Leufke 1, Göpper 4, Regenberg 3, Peter 2, Ruf, Eble 3, Panther, Herzog 2/2, Mirau, Brucker 3. Spiel-Film: 2:2, 4:2, 6:8 (16.), 9:10, 11:13, 14:15 – 14:18 (34.), 17:18 (36.), 19:20 (43.), 22:24 (48.), 26:24 (57.), 26:25, 27:25 (59.), 27:27.

Wermutstropfen

TV Sandweier II – HGW Hofweier II 29:26 (16:11) (pau). HGW-Coach Tobias Buchholz stellte fest: "Leider haben wir uns wieder selbst geschlagen." Viele technische Mängel und ausgelassene Chancen führten zu Gegenstößen, die Sandweier nutzte. Gegen den Positionsangriff arbeitete die von Jochen Remmel und Timo Feiler organisierte Abwehr gut. Eigentlich hielt der HGW II auch in Sandweier fast die ganze Zeit den Kontakt, musste aufgrund eigener Fehler die Hausherren zweimal davon ziehen lassen. In der Schlussphase der ersten Hälfte von 11:9 auf 16:11 und in den ersten Minuten nach der Pause auf 22:16. Ein größerer Wermutstropfen als die Niederlage, stellt die Verletzung von Timo Feiler dar, dessen Achillessehne vermutlich gerissen ist.

HGW Hofweier II: Lir, Neff, Zimmermann 1, Isenmann, Czauderna 10/4, Wolber, Eichhorn 1, Rudolf 1, Remmel 1, Glindemann 2, Feiler, Glatz, Isenmann 6, Zureich 4. Spiel-Film: 3:3 (8.), 7:3 (12.), 12:10 (27.), 15:10, 16:11 – 17:13 (33.), 22:16 (40.), 24:20 (47.), 29:26


FAUSTBALL BUNDESLIGA

Erster Auswärtssieg

TV Stammheim – FBC Offenburg 2:5 (7:11, 4:11, 9:11, 11:7, 13:15, 11:7, 8:11) (mli). Der FBC feierte seinen ersten Auswärtserfolg. Nach einem umkämpften Spiel gegen den Aufsteiger verwandelte Sven Muckle nach zweistündiger Spielzeit den Matchball. "Nach einer sehr guten Anfangsphase haben wir im Mittelteil des Spiels etwas den Faden verloren und die Stammheimer haben uns gehörig eingeheizt. Danach haben wir aber wieder zu unserem Spiel gefunden und das Spiel auch verdient gewonnen", zog Abwehrspieler Matthias Lilienthal ein positives Fazit. Die Vorentscheidung fiel beim Stand von 1:3 nach Sätzen im fünften Durchgang, als die Offenburger insgesamt fünf Satzbälle abwehrten. Durch zwei weitere Punkte im direkten Anschluss drehten die Gäste den Durchgang und stellten den alten Drei-Sätze-Vorsprung wieder her. Damit waren sie auf der Siegerstraße.

RINGEN OBERLIGA

Vorgaben eingehalten

RG Waldkirch-Kollnau – RSV Schuttertal 9:23 (eo). Dem RSV war vor der Begegnung anzumerken, dass die Anspannung groß war, die negativen Ergebnisse der Vergangenheit haben ihre Spuren hinterlassen. Trainer Stephan Krämer hat erneut einige Umstellungen vorgenommen und es verstanden, die Mannschaft auf diese wichtige Begegnung vorzubereiten. Die RSV-Ringer hielten von Beginn an alle taktischen Vorgaben strikt ein und präsentierten sich in bester Verfassung. Von Beginn an zeigten sie, dass sie die Halle als Sieger verlassen würden. Es kam ihnen auch zugute, dass die Gastgeber, die drei Siege holten, keine komplette Staffel aufbieten konnten. Die Moral der Elztäler scheint gebrochen zu sein.