Regio-Schwimmer auf Platz zwei

Boris Troll

Von Boris Troll

Fr, 07. April 2017

Schwimmsport

Freiburgerin Dörte Baumert holt vier Titel bei der baden-württembergischen Meisterschaft.

SCHWIMMEN (btr.) Obwohl sie sich in diesem Jahr eigentlich auf ihren beruflichen Werdegang konzentriert und ihr Trainingspensum deshalb deutlich reduziert hat, ist Dörte Baumert sportlich kaum zu stoppen. Bei der baden-württembergischen Meisterschaft am vergangenen Wochenende im schwäbischen Neckarsulm war die Schwimmerin der SG Regio Freiburg abermals erfolgreichste Teilnehmerin ihres Vereins mit vier gewonnenen Titeln in der offenen Klasse.

Die Rückenspezialistin gewann neben ihren Paradestrecken 50 Meter (30,52 Sekunden), 100 Meter (1:04,66 Minuten) und 200 Meter Rücken (2:20,51) auch noch die 50 Meter Schmetterling (28,45). Ihr gleich tat es Mannschaftskollege Timo Stöhr. Er gewann einen Landestitel über die 200-Meter-Bruststrecke in 2:24,74 Minuten. Silberränge gab es für Toni Pinkes über 200 Meter Lagen, Simon Grimm über 200 Meter Freistil und Anika Längin über 200 Meter Lagen. Grimm konnte sich zusätzlich noch über Bronze (400 Meter Freistil) freuen. Längin gelang dies über 100 Meter Rücken.

Im Landesvergleich mussten Freiburgs Schwimmer nur dem Team aus Neckarsulm, das unter anderem Olympiastarter Clemens Rapp aufgeboten hatte, den Vortritt lassen. Am Ende fand man sich im Medaillenspiegel auf Platz zwei wieder.

Charakteristisch dafür waren die zweiten Plätze in den Staffelwettbewerben. Hier feierten die Männer über die 4x100 Meter Freistil, 4x200 Meter Freistil und 4x100 Meter Lagen Silber. Auch die Frauen belegten mit der 4x100-Lagenstaffel Platz zwei. Über 4x100 Meter Freistil wurde sie wie die zweite Männermannschaft über 4x100 Meter Lagen Dritte.

Auch im Nachwuchsbereich konnte sich die SG Regio wieder eine vordere Platzierung sichern. Im Medaillenspiegel der Jahrgangswertung belegte Freiburg am Ende mit 14 gewonnen Titeln hinter Karlsruhe und Sindelfingen den dritten Rang.

Dreifachgewinnerin im Jahrgangsbereich waren Anika Längin (Jahrgang 98/99, 100R, 200R, 200L) und Nicolas Kenk (Jahrgang 2000, 50B, 100B, 200B). Je zweimal gewann Sophia Bach (98/99, 100B, 200B) und Eva Isfort (04, 100F, 200F). Über einen Landestitel im Jahrgang konnten sich Katharina Kluthe (03, 100S), Vivien Knaack (01, 100R), Nicolai Almeling (01, 100R), Björn Jansen (99/98, 200L) und die Jüngsten in der Mehrkampfwertung, Simon Hasler (04, Rücken) sowie Henri Klebes (06, Freistil), freuen.