SPORT(VOR)SCHAU

Matthias Konzok

Von Matthias Konzok

Fr, 01. Dezember 2017

Kreisliga Hochrhein

FUSSBALL-KREISLIGA A

FC Hauingen sucht nach defensiver Verstärkung

Während einige Fußballclubs mit dem weißen Untergrund zu schaffen haben, so teilte etwa der FC Steinen-Höllstein mit, dass die Aktivteams erst wieder im neuen Jahr eingreifen werden, ist die wetterbedingte Beeinträchtigung nicht überall ein Ausfallkriterium. So sind die Voraussetzungen für die Partie FV Lörrach-Brombach III gegen den FC Hauingen auf dem Kunstrasen im Grütt etwas besser. Die Gäste wollten nach Platz zwei im Vorjahr in der Kreisliga A, Staffel West, erneut oben mitspielen, und haben einen Spieltag vor der Winterpause als Dritter Tuchfühlung zur Spitze. "Wir liegen absolut im Soll", sagt Trainer Mick Fahr. Einer der Hauinger Vorzüge: "Wir sind offensiv relativ breit aufgestellt", so Fahr, der auf sein Torjägertrio Roberto Catania (15 Treffer), Bünyamin Sahin und Dennis Wojtynek (je 10) verweist. Seine Elf sei für die Gegner nur schwer auszurechnen. Den FCH sieht Fahr gut aufgestellt, dennoch könnte sich in der Pause personell etwas tun. Abwehrspieler Gino Catania (Kreuzbandriss) fällt lange aus. "In der Innenverteidigung wollen und müssen wir etwas machen", sagt Fahr, auch "weil wir zu einfache Gegentore schlucken".

FC RW Weilheim will sich gegen Murg revanchieren

Die Fußballer des FC RW Weilheim halten in der Kreisliga-A-Saison mehrere Bestwerte: Der Primus der Ost-Staffel hat die meisten Tore erzielt und die wenigsten kassiert sowie die meisten Siege (14) eingefahren. "Wir sind super zufrieden", bilanziert Trainer Lars Müller. Fußballerisch habe seine Elf überzeugt, sei taktisch variabel und versuche es, "über den spielerischen Ansatz zu lösen". Welcher Bestwert den Coach mehr erfreut, der defensive oder der offensive? "In meiner Brust schlagen zwei Herzen", sagt Müller. Als Torhüter war er eher der Defensive zugeneigt, "als Trainer bin ich Fan von offensivem Fußball". Von 16 Partien verlor der Bezirksliga-Absteiger nur eine, am zweiten Spieltag bei BW Murg (0:1). Dies kam Müller nach dem 7:0-Auftaktsieg gegen den SV 08 Laufenburg II "gar nicht so ungelegen. Es war ein kleiner Nackenschlag". Das wichtige Signal für seine Elf: "Wir müssen uns jeden Sieg erarbeiten." Das gilt auch für Samstag, wenn sich gegen Murg die Chance zur Revanche bietet.

ROLLHOCKEY

Gelingt dem RSV Weil noch die Trendwende?

SC Thunerstern – RSV Weil, Samstag, 16 Uhr (BZ). Die kurzen Wege in der Schweizer Rollhockey-Nationalliga A sind generell von Vorteil. Doch wäre es vielleicht nicht schlimm, wenn für den RSV Weil die Reise zum SC Thunerstern derart weit wäre, dass sich eine Übernachtung, etwas südlicher am Ufer des Thuner Sees, anbieten würde. Dort, wo die Fußball-Weltmeister von 1954 residierten und unter Sepp Herberger den "Geist von Spiez" erweckten. Ein Hauch dieses Mythos’ wäre für den RSV hilfreich, um eine Trendwende herbeiführen zu können. Beim Hinspiel am Samstag (1:5) hielt der RSV die Partie gegen den Aufsteiger bis zur Schlussphase offen, verpasste dennoch die ersten Punkte der Saison.