SPORT(VOR)SCHAU

zok, who

Von Matthias Konzok & Werner Hornig

Fr, 23. November 2018

Tischtennis

SPORTSCHIESSEN

Wahrt Weil mit Lötscher seine Finalchancen?

ESV Weil – SSG Dynamit Fürth, Samstag, 16 Uhr (zok). Zügig schreitet die Bundesligarunde für die Luftpistolenschützen des ESV Weil voran. Die Saisonhälfte ist bereits überschritten, nur noch fünf Begegnungen sind es in der Hauptrunde. Der siebte Wettkampftag am Samstag in Kirchheim/Teck ist richtungsweisend für den ESV, für den Rang vier und somit das anvisierte Bundesligafinale nur bei einem Sieg gegen den Tabellenfünften SSG Dynamit Fürth realistisch bleibt. Den Weilern, aktuell auf Rang sieben zwei Zähler hinter Fürth platziert, steht der Tscheche Pavel Svetlik zwar nicht zur Verfügung, doch steht Ersatz parat: Neuzugang Sandro Lötscher feiert sein Bundesligadebüt, vermeldet ESV-Trainerin Helga Kopp. Der Schweizer Meister kam bisher für die zweite Weiler Mannschaft in der Südbadenliga zum Einsatz. Fünf seiner sechs Duelle gewann er, im Schnitt waren 376 Ringe für ihn notiert. Die Spannweite seiner Resultate war groß, von 368 zum Auftakt bis zu seinem Topwert von 385 Ringen. "Sandro kennt den Ligamodus", sagt Kopp, "aber in der Bundesliga geht es immer etwas lauter zu." In dieser ungewohnten Atmosphäre muss sich Lötscher nun beweisen, um mit der ESV-Equipe (Michael Schwald, Nathalie Schelken, Christian Schebesta, Sylvain Garconnot) die Finalchancen aufrechtzuerhalten.

TISCHTENNIS

Gelingt dem ESV Weil mit Loyen die Kehrtwende?

LTTV Leutzscher Füchse – ESV Weil, Sonntag, 14 Uhr (zok). Als der ESV Weil im Februar letztmals auf die Leutzscher Füchse traf, da konkurrierte der Tischtennis-Zweitligist noch um einen Platz unter den besten drei Teams. Ein Erstliga-Aufstieg der ESV-Frauen galt mittelfristig als Ziel, ein Dreivierteljahr später aber haben die Weiler ihre Ansprüche deutlich zurückschrauben müssen. Mit der schwangeren Ievgeniia Vasylieva fehlt dem ESV ein Eckpfeiler, dennoch schien das gesicherte Mittelfeld eine annehmbare Aufgabe, sodass der Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz überrascht. An der Qualität der Mannschaft zweifelt Trainer Alen Kovac nicht, doch der Druck – erst ein Punkt aus fünf Spielen – wächst. Am Sonntag beim Drittletzten peilt Weil den ersten Saisonsieg an, "zumindest ein Punkt wäre auch noch okay", sagt Kovac, der das letzte Gastspiel in Leipzig im Hinterkopf hat. Der ESV (mit Vasylieva) verlor 4:6 gegen die Füchse, welche nun wohl dieselbe Formation an die Platte schicken, "es wird spannend", ist sich Kovac sicher. Für das Duell bietet er seine Top-Formation auf – mit Eline Loyen. In der Vorsaison erspielte die Belgierin an Position drei eine positive Bilanz (12:8), doch seit sie auf Nummer zwei vorrückte, läuft es nicht mehr: Nach 0:6 im Vorjahr sind aktuell 1:5-Siege für sie notiert. Das Problem liege nicht im spielerischen Bereich, "sondern eher im mentalen", sagt Kovac, Loyen sei in einen Negativsog geraten. Die letzten beiden Partien fehlte die Belgierin wegen Prüfungen, Kovac hofft, dass sie die Pause nutzen konnte, um "zwei, drei Wochen zu überlegen" und mental frisch zurückzukehren. Wichtig wäre es allemal, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht frühzeitig zu verlieren.

HANDBALL

Spricht die Statistik für die HSG Dreiland?

HSG Dreiland – TuS Steißlingen II, Samstag 20 Uhr (who). Statistiken geben im Sport zwar keine Garantie, doch lassen sich dadurch Tendenzen erkennen. Unter diesem Aspekt stehen die Chancen der Handballer der HSG Dreiland, am Samstag zuhause gegen den TuS Steißlingen II den vierten Saisonsieg einzufahren, nicht schlecht. Zum einen gewann die Weil-Lörracher Equipe von Trainer Igor Bojic drei ihrer vier Heimspiele und leitete mit ihrer Heimserie von drei Siegen die Kehrtwende ein. Zum anderen hat die TuS-Reserve bisher alle vier Auswärtsspiele verloren, zweimal allerdings beim aktuellen Führungsduo. "Wir sind auf einem guten Weg, unterliegen allerdings noch einigen Schwankungen", sagt Bojic, wohlwissend, dass dies "bei so einer jungen Mannschaft normal ist". Sein Team warnt er vor "der jungen, kampfstarken Steißlinger Mannschaft, die einen schnellen Handball pflegt". Personell gibt es noch einige Fragenzeichen, so ist Niklas Weber erkältet und Kevin Welte plagt eine Fußverletzung. Sicher fehlen wird erneut Marco Bödeker. Durch einen Sieg in der Lörracher Wintersbuckhalle würden die Dreiländer die Gäste in der Tabelle distanzieren, ihre Position im engen Landesliga-Mittelfeld verbessern und nebenbei auch noch die bisherigen statistischen Eindrücke der Saison bestätigen.