"Sehr zufrieden" mit Rang acht

Uwe Schwerer

Von Uwe Schwerer

Mo, 03. September 2018

Reitsport

Philipp Faißt und Ann In Time spielen gute Rolle bei der WM.

FAHRSPORT. Philipp Faißt (RFV Ottenheim) holte den erhofften Platz unter den besten Zehn bei der Weltmeisterschaft der Einspänner-Großpferde in Kronenberg (Niederlande). Nach drei intensiven Wettbewerben fuhr er zusammen mit seinem Pferd Ann in Time in der Einzelwertung auf Platz acht. Mit der deutschen Mannschaft verpasste er die Medaille nur knapp und wurde am Ende Vierter.

"Ich bin sehr zufrieden", stellte der amtierende Deutsche Meister, der in Lahr-Reichenbach wohnt, unmittelbar nach dem Ende des Wettbewerbs am Sonntagnachmittag fest. "Achter unter 80 Fahrern, den besten der Welt, das ist nicht schlecht", so der Fahrsportsportler.

Dabei hatte er sicherlich auch ein bisschen mit einer Medaille geliebäugelt, die nach dem zweiten Wettbewerb durchaus möglich schien. Am Freitag bei der Dressur fuhr Faißt, auf dem Kutschbock assistiert von seiner Frau Adeline, auf den 17. Rang. Der hervorragende vierte Platz in der Marathonprüfung am Samstag, wo er auf die Hilfe von Fabian Gänshirt bauen durfte, ermöglichte Faißt das Vorrücken auf den sechsten Rang der Zwischenwertung.

Durchaus hoffnungsfroh sah er deshalb dem abschließenden Hindernisfahren am Sonntag entgegen. Dort indes fuhr er mit Ann in Time zwei Kegel um und so kam das Gespann dort nur auf den 28. Platz. Mit diesem Ergebnis fiel Faißt in der Gesamtwertung zwei Ränge zurück auf Position acht.

Nur kurz dauerte die Verarbeitung des Auftritts, dann folgte die aufgeräumte Bilanz: "Das Niveau hier war sehr hoch und das Gelände sehr schwer. Zudem war die Kulisse für die Pferde nicht alltäglich. Alles gut." Danach machte sich Faißt mit seinem Team auf die sechseinhalb Stunden dauernde Heimfahrt.