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18. September 2009
Erneut auf der Erfolgswelle gesegelt
Der Freiburger Katamaran-Weltmeister Sebastian Moser verteidigt vor Punta Ala in Italien seinen Titel von 2007
SEGELN (BZ). Mehr als die nötige Handbreit Wasser unter den Rümpfen hatten der Freiburger Katamaransegler Sebastian Moser und sein Vorschoter Thomas Posch (Chiemsee) bei der Weltmeisterschaft vor Punta Ala, auf der Höhe von Elba an der italienischen Adria. Bei der hart umkämpften Regatta in der Topcat-K-1- Klasse verteidgte das Freiburger Katamaran-Team Moser den bereits 2007 errungenen Weltmeistertitel. Der in Freiburg lebende und für den Segelverein Schluchsee startende Moser und sein Vorschoter setzten sich gegen 44 Konkurrenten aus neun Nationen durch.
Bei starken Winden (sechs Beaufort und mehr) und hohem Wellengang wurden die ersten beiden Rennen ausgetragen. Das Freiburger Team ließ die Konkurrenz in der Gesamtwertung mit zwei zweiten Plätzen hinter sich. Trotzdem konnte sich Moser nicht auf dem Polster ausruhen, da die italienischen Teams Alberto Babbi und Achille Pazzaglia (Zweite) sowie Guido Pasolini und Gianluca Casadei (Dritte) die ganze Rennserie den 25-jährigen Freiburger hart bedrängten und ihm mit mehreren Laufsiegen dicht auf den Fersen waren.
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Die Entscheidung fiel im neunten von zehn Rennen: Mit vier gewonnenen und drei zweiten Plätzen entschieden Moser/Posch die Weltmeisterschaft für sich. Dem Erfolg vorangegangen waren harte Vorbereitungsrennen in der olympischen Bootsklasse Tornado, beispielsweise bei der Travemünder Woche mit einem zweiten Platz und bei der internationalen deutschen Meisterschaft auf der Hamburger Außenalster mit einem vierten Platz.
Der Topcat K1, der mit Spinnaker gesegelt wird, ist neben dem Tornado der weltweit mit am stärksten verbreitete Renn-Katamaran. Katamarane sind aufgrund ihrer relativ großen Segelfläche bei geringem Gewicht und wenig Wasserwiderstand äußerst schnell.
Weitere Informationen unter: www.team-moser.com
Autor: bz
