Platz vier ein guter Einstieg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 12. Dezember 2017

Behindertensport

Martin Fleig freut sich beim Weltcup auf den Biathlon-Teil.

BEHINDERTENSPORT (BZ). Beim Para-Skilanglauf und Biathlon-Weltcup des Internationalen Paralympischen Komitees im kanadischen Canmore gelang Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg) bei den Männern in der sitzenden Konkurrenz zum Langlauf-Start ein beachtlicher vierter Platz. Seine Zeit nach 7,5 Kilometern: 21:46,9 Minuten. Die unter neutraler Flagge startenden Russen Ivan Golubkov (20:33,8) und Aleksandr Davidovich (21:24,3) lagen am Ende vorn. Der Chinese Peng Zheng (21:34,3) komplettierte das Podium. "Ich bin ohne Erwartungen in das Rennen gegangen und wollte es mir nur richtig einteilen. Das hat gut funktioniert", sagte Fleig.

Für den 28-jährigen Biathlon-Gesamtweltcupsieger und Doppelweltmeister von 2017 wird es erst am Donnerstag ernst, wenn seine Lieblingswettkämpfe starten. Am Dienstag enden mit dem Rennen über die Langdistanz die Langlauf-Wettbewerbe von Canmore.

Herausragend im Langlauf aus deutscher Sicht: Andrea Eskau (USC Magdeburg) gelang ein Doppelerfolg. Nach ihrem Sprintsieg am Samstag gewann die 46-jährige Elsdorferin am Sonntagmittag (Ortszeit) auch im Langlauf über die mittlere Distanz. "Es war sehr, sehr knapp, aber ich bin dennoch sehr zufrieden mit meiner Performance", sagte Eskau, die auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen von Pyeongchang im März trotzdem noch Optimierungsbedarf sieht. "Wir erkennen einiges, an dem wir noch arbeiten müssen." Platz drei ging an die unter neutraler Flagge startende Russin Marta Zainullina (16:00,0), die Biathlon-Expertin Anja Wicker vom MTV Stuttgart kam auf Rang 17.

Über die mittlere Distanz wurde die blinde Münchnerin Clara Klug mit ihrem Guide Martin Härtl Fünfte, Steffen Lehmker (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Alexander Ehler (SV Kirchzarten) kamen bei den Männern stehend auf die Plätze acht und elf, Nico Messinger vom Ring der Körperbehinderten Freiburg (mit Lutz Klausmann) wurde bei den Sehbehinderten ebenfalls Elfter. Messingers Vereinskameradin Vivian Hösch setzte aus.