SPORT(VOR)SCHAU

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Von BZ-Redaktion & Matthias Konzok

Fr, 11. November 2016

Ringen

RG HAUSEN-ZELL

Gelingt ein Coup?

KSV Tennenbronn – RG Hausen-Zell, Samstag, 20 Uhr (BZ). Die Schultern von Adrian Recorean, sie fühlen sich wieder freier an. Nach drei Siegen in Folge hat sich die RG Hausen-Zell im Abstiegskampf der Ringer-Regionalliga vom Druck ein wenig befreit. Die Last, unbedingt gewinnen zu müssen, begleitet die Wiesentäler somit nicht zum Kampf beim KSV Tennenbronn, seines Zeichens immerhin Spitzenreiter. Nicht nur die aufsteigende Tendenz bei Hausen-Zell spricht dafür, dass im Gegensatz zum Hinkampf (15:22) diesmal nur Kleinigkeiten über den Sieg entscheiden werden. In der Regel sind die KSV-Siege eine enge Kiste: Sieben seiner neun Erfolge errang der Ligaprimus lediglich mit maximal zwei Punkten Unterschied. Und: Beide Saisonniederlagen kassierte Tennenbronn zuhause. Ein gutes Omen für einen Hausener Coup?

WKG WEITENAU-WIESLET

Zu undurchsichtig

ASV Nendingen II – WKG Weitenau-Wieslet, Samstag, 18 Uhr (zok). Es gibt Tage, da ist’s im Donautal gerne mal neblig. Doch damit hängt es nicht zusammen, dass die Nendinger Reserve für die Regionalliga-Ringer aus Weitenau-Wieslet zu undurchsichtig ist – zumindest für allzu große taktische Kniffe. Wen die zweite Mannschaft aufstellt, ist kaum vorhersehbar. So konzentriert sich die WKG ganz auf sich. "Nach der englischen Woche ist es wichtig, wieder in den Rhythmus zu finden", sagt Coach Marc Viardot. Dass Radostin und Svetlin Shindov zuletzt nicht mehr im Siegesrhythmus waren? "Auch Leistungsträgern können mal kleine Durchhänger passieren", sagt Viardot entspannt. Zumal sie auf gute Gegner getroffen seien. Und für das Team war es auch eine positive Erfahrung: Obwohl früh im Wettkampf die Punkte ausblieben, hat die WKG trotzdem noch gewonnen. Das stärkt das Selbstvertrauen.