SPORT(VOR)SCHAU

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Fr, 17. November 2017

Eishockey

EHC zurück auf dem Eis

Es ist wieder Eiszeit an der Ensisheimer Straße: Nach einem spielfreien Wochenende müssen die Zweitliga-Eishockeycracks des EHC Freiburg wieder die Schlittschuhe schnüren. Mit von der Partie ist Topscorer Niko Linsenmaier, der seinen Vertrag mit dem DEL-Klub Krefeld Pinguine vergangene Woche auflöste und nun doch bis Saisonende für die Wölfe aufs Eis gehen wird. Eine Personalie, die bei vielen Wölfe-Fans für Erleichterung sorgt. Am Freitagabend, 19.30 Uhr, reisen die Freiburger zum Aufsteiger und Tabellenschlusslicht EC Bad Tölz. Das erste Aufeinandertreffen entschieden die Breisgauer vor heimischem Publikum mit 6:3 für sich. Nun hofft die Mannschaft von Trainer Leos Sulak auf den zweiten Auswärtsdreier in der laufenden Spielzeit. Am Sonntag, 18.30 Uhr, empfangen die Freiburger die Ravensburg Towerstars zum Baden-Württemberg-Derby in der heimischen Franz-Siegel-Halle. Zweimal trafen beide Mannschaften im bisherigen Saisonverlauf aufeinander. Das Hinspiel in Ravensburg entschieden die Schwaben mit 4:3 für sich. Die Partie in Freiburg ging indes mit 4:3 nach Penaltyschießen an die Wölfe. Fehlen werden beim EHC die langzeitverletzten Marc Wittfoth, Ben Walker und Gabriel Federolf.

Achter auf dem Rhein

Der Rudersport bezieht seine Strahlkraft vor allem aus seinen Großbooten, den Achtern. Hierzulande ist der Deutschland-Achter jedem Laien ein Begriff. Die internationale Ruderregatta Basel Head, die am Samstag auf dem Rhein ausgefahren wird, kann sich so gesehen eines gesteigerten Interesses sicher sein. Mit dem Deutschland-Achter geht der amtierende Weltmeister zur Titelverteidigung ins Wasser. Die Verfolger auf der Langstrecke (6,4 Kilometer/14 Uhr bei der Klingentalfähre) kommen aus neun Nationen, darunter Kadermannschaften aus der Schweiz, aus Frankreich und Ungarn. Im Schweizer Achter sitzen die vier amtierenden U-23-Weltmeister. Mit dem WM-Gewinn im Oktober in Florida, dem ersten Sieg seit fünf Jahren sowie der Weltrekordzeit im August über 2000 Meter (5:18,680 Minuten) hat sich der deutsche Achter wieder als Paradeboot etabliert, dem Team wird eine veritable Erfolgs-Ära zugetraut, mit Blick auf eine Regatta wie Basel Head bedeutet das bei der zweiten Teilnahme: klare Favoritenrolle. In sechs Kategorien (Elite, Juniorinnen und Masters, jeweils Männer und Frauen) treten in Basel die Top-Mannschaften gegeneinander an. Das Sprintrennen wird um 10.30 Uhr gestartet.

Adelhausen in Triberg

Am vorletzten Kampftag der Hauptrunde in der Ringer-Bundesliga Südwest will der TuS Adelhausen an diesem Freitag (20.30 Uhr) beim SV Triberg einen Sieg landen. Der ist nötig, um die Chance zu wahren, als bester Gruppenzweiter für das Playoff-Achtelfinale gesetzt zu werden. Die Triberger stehen als Tabellenfünfter bereits sicher in den Playoffs. Ob sie deshalb ihre Spitzenkräfte schonen? Das ist eher nicht zu erwarten, sind die Wasserfallstädter doch daran interessiert, den Heimkampf und damit das Südbaden-Derby zu gewinnen – zumal der SVT in der Rückrunde durch den Stilartenwechsel ein besseres Team zur Verfügung hat als in der Vorrunde. Die RKG Freiburg, die als Tabellensechster gute Playoffchancen hat, ist dieses Wochenende kampffrei.