SPORTSPIEGEL

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Von Stephanie Maier-Straubmüller & BZ-Redaktion

Mo, 23. Oktober 2017

Landesliga Nord

HANDBALL LANDESLIGA NORD

Heiß umkämpft

TuS Großweier – HSG Ortenau Süd 26:27 (10:12) (sms). 14 Minuten vor Schluss gelang den Gastgebern zum letzten Mal der Ausgleich. Vier Minuten vor Schluss lag die HSG mit einem Tor vorne, ehe Johannes Betzler mit seinem zehnten Treffer das 27:25 markierte. Die Zuschauer sahen eine heiß umkämpfte Schlussphase. Großweier verkürzte rund 90 Sekunden vor Schluss nochmals auf einen Treffer und hatte 40 Sekunden vor Spielende Ballbesitz. Nach einer Auszeit von TuS-Trainer Martin Valo hatte Großweier den Ausgleich in der Hand. Nach einem Freistoß entschieden die Schiedsrichter aber auf Stürmerfoul, wodurch die HSG Ortenau Süd den knappen Erfolg festhalten konnte. Es war am Ende ein glücklicher Arbeitssieg für die Mannschaft von Mirko Reith. Mit dem Auftreten seiner weiterhin unbesiegten Mannschaft konnte er jedoch nicht zufrieden sein. Zu viele Fehler und ausgelassene Torchancen waren zu sehen. Ebenso stand die Abwehr des Tabellenführers nicht stabil. Die zwei Punkte gingen dennoch an die HSG.

HSG Ortenau Süd: Richini; Betzler 10/6, Fimm 2, Göpper 4, Peter, Wilhelm 6, Ruf 1, Bolz 2, Oschwald 2, Herzog, Glatz, Elender. Spiel-Film: 5:0, 6:4 (20.), 8:8 (22.), 9:11, 10:12 – 13:14, 14:16 (38.), 17:17 (43.), 18:20, 21:21 (47.), 21:23, 23:24 (52.), 24:26, 25:26 (56.), 25:27 (56.), 26:27 (59.).


HANDBALL LANDESLIGA SÜD

Zwei stechen heraus

TuS Ringsheim – SG Schenkenzell/Schiltach 31:27 (16:10) (bjz). Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge fuhren die Ringsheimer ihren zweiten Saisonsieg ein. Dabei stachen zwei Akteure aus einer guten Mannschaftsleistung heraus. In der Offensive war Daniel Stöcklin der überragende Spieler. Mit 16 Treffern, darunter acht verwandelte Siebenmeter, drückte er dem Spiel seinen Stempel auf. Und im Ringsheimer Tor zeigte Sebastian Morga an diesem Tag eine tolle Leistung, er vereitelte reihenweise Großchancen der Gäste. Insgesamt stand der TuS in der Defensive kompakt, das Fehlen von Abwehrchef Florian Lindemann wurde kompensiert, indem jeder seinen Nebenmann unterstützte. In der zweiten Halbzeit stellte die SG ihre Abwehr um und nahm Daniel Stöcklin an die kurze Leine. Die Rolle auf der Mitte übernahmen dann Janik God und Gabriel Kaufmann, die den TuS-Express weiter in Fahrt hielten und den Abstand immer bei drei bis sechs Tore hielten. Dadurch und vor allem durch eine weiter konsequente Deckungsarbeit gewann der TuS verdient.

TuS Ringsheim: Morga; Kölblin, G. Kaufmann 2, Buchmiller, Jägle, Schlötzer 2, God 1, S. Kaufmann 5, Stocker 2, Hildebrand 3, Stöcklin 16/8, Grafmüller. Spiel-Film: 3:1, 8:3 (11.), 11:7, 15:9, 16:10 – 18:15, 22:16 (40.), 25:21 (50.), 30:23 (56.), 31:27.


RINGEN OBERLIGA

Eine Nummer zu groß

KSV Hofstetten – RSV Schuttertal 21:6
(eo). Der Tabellenführer war für das Schuttertäler Team, wie erwartet, eine Nummer zu groß. Trotz der Überlegenheit der Gastgeber zeigte das Team um Trainer Stephan Krämer jedoch eine gute Leistung und die Fans in der vollbesetzten Halle bekamen sehr guten Ringkampfsport geboten. Vollkommen frei von der nervlichen Belastung des Gewinnenmüssens hielten die meisten Schuttertäler Athleten gut mit und machten es ihren Gegnern nicht leicht, zu ihren Punkten zu kommen. Drei Siege gab es für den RSV, die sechs Mannschaftspunkte erbrachten. Erfolgreich waren Martin Himmelsbach, Josef Meßner und Tomi Hinoveanu.