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03. Juli 2012

Stefanie Doll erneut eine Klasse für sich

Im Sog ihres Vaters Charly gewinnt die Breitnauerin unter Gewitterwolken den Dögginger Panoramalauf.

  1. Jüngst war Stefanie Doll Start-Ziel-Siegerin beim Wolterdinger Volkslauf und jetzt in Döggingen eine Klasse für sich. Foto: junkel

LEICHTATHLETIK (ums). Stefanie Doll ist bei jedem Wetter eine Klasse für sich. Egal ob die Sonne scheint, Regen peitscht oder Schnee fällt – die Langstreckenspezialistin der Skizunft Breitnau diktiert (fast) jedes Rennen. So auch am Sonntag beim dritten Löffinger Panoramalauf, der als sechstes Rennen zur neunteiligen Serie um den Denzer-Cup zählt. Nach extremer Hitze am Samstag, erwartete die Läufer nach den heftigen Gewittern der Nacht eine stellenweise aufgeweichte Strecke. Stefanie Doll, die schon in den vorangegangenen Rennen der Laufserie nach Belieben dominiert hatte, gab im Rennen über zehn Kilometer das Tempo vor und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und ließ ihre Konkurrentinnen deutlich hinter sich.

Nach 42:09,71 Minuten gewann Stefanie Doll das Rennen über 10,8 Kilometer überlegen vor Martina Fleig vom LT Furtwangen, die sich in 47:43,30 Minuten vor der Unterkirnacherin Lena Hindelang (49:47,52) den zweiten Platz sicherte. Stefanie Doll hatte dabei ein prominentes Zugpferd vor sich. Dicht auf den Fersen ihres Vaters Charly Doll, der im Hochschwarzwald längst als lebende Lauflegende gilt und Rang sechs belegte, bot sie im Feld der 177 Starter eine bravouröse Leistung und hätte im Rennen der Männer Rang acht belegt. Einen packenden Kampf um Rang vier lieferten sich Bettina Fischerkeller (LT Bad Dürrheim) und Silke Rothmund (Grüningen). Katja Hog von der SZ Breitnau lief in 53:19,36 Minuten auf Rang elf.

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Unter dunklen Gewitterwolken kämpften sich die Männer über den Kurs – wer dabei unter der 45-Minutenmarke blieb, kam wie Stefanie Doll trockenen Fußes ins Ziel – wer länger unterwegs war, wurde auf den letzten Kilometern von einem heftigen Gewitterregen begleitet. Keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen ließ der Donaueschinger Triathlet Claudius Pyrlik, der dem Feld rasch enteilte und in 37:45,62 Minuten einen neuen Streckenrekord markierte. Kämpferisch gab sich einmal mehr Rainer Sprich von der LG Baar, der gleichwohl Pyrliks Überlegenheit anerkennen musste. In 40:12,63 Minuten rettete der Eisenbacher Rang zwei um sechs Sekunden vor Manfred Kien vom Lauftreff Pfohren ins Ziel.

Autor: bz


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