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11. November 2011

Gleich zwei Gipfeltreffen

Tischtennis-Regionalligist ESV Weil bei den Spitzenteams Fürstenfeldbruck und Bayern München.

  1. Zu Tisch mit ungarischen Landsleuten: Der Weiler Spitzenspieler Krisztian Molnar hat sich für die Topduelle viel vorgenommen. Foto: meinrad schön

TISCHTENNIS. Schleppend lief sie an, die Saison in der Tischtennis-Regionalliga für den ESV Weil. Doch nach drei Spielen in drei Monaten geht es nun für die Männer von Trainer Alen Kovac Schlag auf Schlag: Am kommenden Wochenende stehen die Spitzenduelle bei den ebenfalls noch ungeschlagenen Topteams SC Fürstenfeldbruck und FC Bayern München bevor. Eine Woche später gastieren die Weiler beim TV Bad Rappenau, der als Tabellenvierter erst einen Verlustpunkt auf dem Konto hat.

Nun gilt es für den ESV – doch nun gilt es erst einmal einen Ausfall zu verkraften: Vladislavs Agurjanovs, der bereits beim jüngsten 9:2-Sieg vor drei Wochen gegen die TSG Steinheim wegen seiner Fußverletzung passen musste, steht dem Tabellendritten auch für das doppelte Gipfeltreffen nicht zur Verfügung. Das Fehlen des lettischen Leistungsträgers im hinteren Paarkreuz ist für die Weiler ein herber Verlust. "Wir treten deshalb mit gemischten Gefühlen die Reise in die Region München an", gesteht der sportliche Leiter Serge Spiess. Für Agurjanovs springt aus der zweiten Mannschaft Nachwuchsspieler Japhet Whyte ein, der seine Sache bereits gegen Steinheim ausgezeichnet machte.

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Obwohl nicht in Bestbesetzung, traut Spiess seiner Mannschaft am vielleicht wichtigsten Wochenende der Hinrunde in beiden Spielen einen Punktgewinn zu: "Wenn wir zweimal Unentschieden spielen, wäre ich schon zufrieden." Wie Weil haben Fürstenfeldbruck (beide 6:0-Punkte) und Bayern München (10:0) bislang ausnahmslos Siege eingefahren.

Samstags-Gegner Fürstenfeldbruck ist mit sechs Aufstiegen in sieben Jahren das Shooting-Team in Bayern. Im Spitzenpaar stehen in Spielertrainer Istvan Toth und dem früheren Team-Vizeweltmeister Andras Popinka, einstmals Nummer 23 in der Welt, zwei ungarische Spitzenkräfte. ESV-Topakteur Krisztian Molnar dürfte gegen seine Landsleute, mit denen er in Budapest die eine oder andere Trainingseinheit absolviert, hoch motiviert sein.

Der FC Bayern München, der bereits im Vorjahr zu den Spitzenteams der Liga zählte, hat sich vorne mit dem kroatischen Nationalspieler Tomislav Zubcic verstärkt. Nach drei klaren Starterfolgen mussten die Münchener, die von der ruhmreichen Fußballabteilung nicht in dem Maße wie die FCB-Basketballer unterstützt werden, beim Sieg gegen Wohlbach ins Schlussdoppel (9:7). Ihnen fehlte an Position drei der zweitligaerfahrene Michael Plattner, der nach ESV-Informationen auch am Sonntag nicht dabei ist.

Autor: Matthias Kaufhold


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