Nachfolgersuche bleibt erfolglos

Monika Scheibengruber

Von Monika Scheibengruber

Di, 03. Juli 2018

Tischtennis

Nach Wolfgang Schroeders Abgabe der Führung des Tischtennis-Bezirks gibt es fortan nur noch einen Vorstandssprecher.

TISCHTENNIS. Das Mühen um personelle Stellenbesetzungen macht vor kaum einer Branche Halt. Zieht sich die erfahrene Generation zurück, die zum Teil seit Jahrzehnten wirkte, bleibt die Suche nach Folgekandidaten zuweilen erfolglos. So auch für den Posten des Vorsitzenden des Tischtennis-Bezirks Oberrhein.

Beim Bezirkstag in St. Blasien gab es die angekündigte Zäsur: Wolfgang Schroeder vom TV Brombach stellte sich nach 39 Jahren Bezirksarbeit nicht zur Wiederwahl, ein Nachfolger wurde nicht gefunden – deshalb wird es fortan einen Sprecher des Bezirksvorstandes geben, der aus den vier Ressortleitern gewählt wird. Gewählt wurden hier Uwe Neininger (TTC Grenzach-Wyhlen/Verwaltung), Uwe Pommerening (TTC Schopfheim/Fahrnau/Finanzen), Marcel Braun (TV Brombach/Erwachsenensport) und Kai-Uwe Marx (TTC Hasel/Jugendsport).

Bis auf wenige Ausnahmen wurden bei den weiteren Wahlen in St. Blasien die Amtsinhaber bestätigt, wobei auch für den Seniorensport kein Beauftragter gefunden werden konnte. Franziska Schwarz (TTC Schopfheim/Fahrnau) übernahm das Amt der Pressewartin, das zuvor Monika Scheibengruber (TTC Wehr) über zwei Jahrzehnte ausübte.

Keine Änderungen brachte die Wahl der Staffelleiter. Die Bezirksliga wird weiterhin von Mathias Hengst (TTC Rümmingen) geführt, die Bezirksklasse von Uwe Neininger, die Kreisklasse A von Matthias Klinger, die Kreisklasse B von Marcel Braun, die Kreisklasse C von Uwe Neininger und die Kreisklasse D von Georg Ranert.

Horst Haferkamp, der Präsident des Südbadischen Tischtennis-Verbandes, informierte dann noch über den augenblicklichen Stand des angestrebten Zusammenschlusses der drei Verbände Baden, Südbaden und Württemberg zu einem Verband Baden-Württemberg. Er erklärte, die Fusion bringe für die einzelnen Vereine nicht nur sportliche, sondern auch sportpolitische Vorteile.

Ein überraschender Trend zeichnet sich für die kommende Saison ab. Von 63 Mannschaften, die auf Bezirksebene an den Team-Wettbewerben teilnehmen werden, wurden 25 als Vierer-Mannschaften gemeldet. In der letzten Spielzeit waren es nur 17. Darauf reagierte der Bezirksvorstand und schlug vor, ab der Saison 2019/20 nicht nur in den Kreisklassen C und D, sondern bereits ab der Kreisklasse B mit Vierer-Teams zu spielen. Dem stimmte das Plenum mit den anwesenden Vereinsvertretern zu.

Eine weitere Änderung wurde für das Spielsystem bei der Aktiven-Bezirksrangliste beschlossen, um sie attraktiver zu machen. Es wird zukünftig das Turniersystem "Badeni" gespielt. Hierbei spielen alle Teilnehmer (Männer wie Frauen), egal wie viele QTTR-Punkte sie haben, in einer Gruppe. Nach rund drei Spielen ist man meist bei Gegnern angekommen, die der eigenen Stärke entsprechen. Man hat aber auch die Chance, gegen Spieler anzutreten, auf die man so nie trifft.

Beim vorausgegangenen Jugendbezirkstag unter Führung von Ilona Wetzel (TTC Grenzach-Wyhlen) war in St. Blasien der Wechsel an der Spitze offiziell vollzogen worden. Die Jugendwartin und ihr Vertreter tauschten die Rollen, somit wird fortan Kai-Uwe Marx das Geschehen der Jugend lenken, Ilona Wetzel übernimmt den stellvertretenden Ressortleiter Jugendsport. Hansfrieder Tröndle wurde in seinem Amt als Beauftragter Schülerwesen bestätigt. Auch hier gab es keine Änderung bei den Staffelleitern.