Trainerfüchse unter sich

Marie Reitzenstein

Von Marie Reitzenstein

Fr, 02. Dezember 2016

Volleyball

Sonntag-Gastspiel in Delitzsch für die Volleyballer von 1844.

VOLLEYBALL (mare). Den kommenden Samstagabend werden die Zweitliga-Volleyballer von 1844 Freiburg nicht wie gewohnt auf dem Spielfeld, sondern in einem Hotel in Sachsen verbringen. Da das weiteste Auswärtsspiel der Saison beim GSVE Delitzsch erst am Sonntagmittag um 14 Uhr stattfindet, muss die Mannschaft von Trainer Wolfgang Beck die lange Reise schon frühzeitig antreten. "Wir werden die Nacht vorher hoffentlich gut schlafen und dann pünktlich und ausgeruht zum Spiel kommen", erklärt Beck.

In Delitzsch wartet auf die Freiburger kein einfacher Gegner. Die Gastgeber sind seit sieben Spielen ungeschlagen. Ihre einzige Niederlage mussten sie bis dato im zweiten Saisonspiel gegen Titelfavorit Eltmann hinnehmen. Derzeit rangieren die Sachsen auf Tabellenplatz vier, zwei Positionen vor 1844. "Delitzsch steht derzeit überraschend gut da und tritt sehr selbstbewusst auf", weiß Beck. Der Mannschaft fehlen große Stars, sie tritt aber sehr geschlossen und kompakt auf.

Der Delitzscher Trainer Frank Pietzonka, ein ehemaliger Auswahlspieler der DDR, ist ein alter Bekannter von Beck. In der Saison 2003/2004 trafen die beiden Coaches erstmals als Verantwortliche aufeinander. Seitdem liefern sie sich packende Duelle. "Das sind immer nette Spiele, mal sehen, was am Sonntag zu ungewohnter Uhrzeit so geht", lässt sich der Freiburger Trainer überraschen – und taktisch gesehen nicht in die Karten blicken.

1844 will nach der bitteren 2:3-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger VC Dresden wieder Boden gutmachen. "Wir haben das Spiel analysiert und geschaut, was wir falsch gemacht haben. Jetzt geht es weiter, auswärts läuft es ja bei uns zurzeit eh besser", hat Beck festgestellt.

Freiburg wird mit Marc Zimmermann als einzigem Zuspieler anreisen, also ohne Antonius Baehr und Bernhard Steiert. Fehlen wird auch Mittelblocker Johannes Stemmmann, ansonsten ist der Kader voraussichtlich komplett.