Volleyball 2. Bundesliga Frauen Süd

VC Printus Offenburg steigt nicht in die Erste Liga auf

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 28. März 2018 um 10:25 Uhr

Volleyball

Die Entscheidung ist gefallen. Der VC Printus Offenburg wird 2018 keine Lizenz für die 1. Volleyball Bundesliga beantragen und auf den Aufstieg verzichten. Im kommenden Jahr steht die Erste Liga auf der Agenda.

"Die finanziellen und daraus resultierend die strukturellen Voraussetzungen für einen Spielbetrieb in der 1. Bundesliga sind noch nicht gegeben. Wir haben uns aber das klare Ziel gesetzt in der Saison 2019/2020 Erstliga-Volleyball in Offenburg bieten zu können", so Präsident Fritz Scheuer in einer Mitteilung des Vereins. Die Planungen für dieses Ziel haben bereits begonnen. Am 20. März traf sich eine hochkarätige Runde von Freunden und Förderern des Vereins, um den VCO auf diesem Weg zu unterstützen.

Kurzfristige Ziele auf dem Weg in Liga eins wurden benannt. Der Verein will in einem ersten Schritt seinen Etat bis zum 1. September um mindestens 55 000 Euro erhöhen. Geld, das sowohl in die Infrastruktur als auch in den Kader investiert werden soll. Als Beispiele seien hier ein E-Ticketing-System und ein Kamera-System für Live-Übertragungen genannt, beides Voraussetzungen für einen Bundesliga-Spielbetrieb.

Des Weiteren will man die Marke "Frauen Bundesliga Volleyball in Offenburg/der Ortenau" noch deutlicher positionieren und für weitere Partner interessant machen.

Zeitgewinn um die Erste Liga vorzubereiten

Das Management betont: "Wir haben nun ein ganzes Jahr Zeit uns auf die Bundesliga vorzubereiten. Zeit, die wir diese Saison nicht hatten. Wir werden uns bestimmte Teilziele setzen. Wir wissen, wo unsere Defizite liegen, und wollen diese nun nach und nach abbauen. Dafür brauchen wir weitere Partner, die mit uns den Weg gehen wollen. Nicht nur Firmen, die über ihr Sponsoring den VCO unterstützen, sondern wir wollen auch diejenigen ansprechen, die als Privatpersonen daran interessiert sind, dass es Frauenvolleyball auf hohem Niveau in Offenburg gibt. Damit wollen wir den Zuspruch zahlreicher Personen aufgreifen, der uns in den letzten Wochen zuteil wurde. Die Ideen dazu sind vielfältig und werden in naher Zukunft über die Medien und sozialen Netzwerke kommuniziert werden.
Wir werden alles dafür tun, dass die Spielerinnen und das ganze Umfeld, sollte es sportliche in der nächsten Saison wieder klappen, auch für ihren Einsatz mit dem Aufstieg belohnt werden."