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22. September 2008

Der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt

Zweitliga-Volleyballer von 1844 Freiburg gelingt ein perfekter Saisonstart / 3:0-Erfolg in Friedrichshafen

VOLLEYBALL. . (maf) Ohne Satzverlust konnten sich die Volleyballer von 1844 Freiburg bei ihrem Start in die neue Zweitligasaison gegen die Youngstars Friedrichshafen schadlos halten. Mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:17) siegte die Mannschaft von Spielertrainer Wolfgang Beck erhofft deutlich und darf sich somit im dritten Jahr unter Beck über einen erfolgreichen Auftakt freuen.

"Das war ein typisches erstes Spiel. In den ersten beiden Sätzen noch etwas holprig, im dritten dann schon ganz gut", befand Wolfgang Beck nach Spielende. Wohl wissend, dass die Arena Friedrichshafen als Gastspielort noch nie für einen Blitzstart gut war, da ihre enorme Größe und bei Zweitligaspielen auch ihre gähnende Leere für die meisten Mannschaften erst einmal gewöhnungsbedürftig sind. Die Spieler, mit denen 1844 gegen die neu formierten Youngstars startete, kannte die Arena aber bereits bestens. Mit Rückkehrer Markus Gensitz und Beck selbst im Außenangriff, Bernhard Steiert und Andreas Prein auf der Zuspiel und Diagonalposition sowie Tobias Vetter und Sascha Helwig im Mittelblock liefen ausnahmslos erfahrene Kräfte aus den vergangenen Spielzeiten auf. Lediglich die Tatsache, dass Sascha Helwig im Mittelblock aushelfen musste, war ein wenig ungewohnt. Aber selbst das hatte Helwig in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal erfolgreich getan. Die Freiburger starteten zunächst besser, verspielten ihre Führung zur Satzmitte hin aber wieder durch einige für Beck "zu einfache Fehler." Eine Sprungaufschlagserie von Andreas Prein brachte die Führung jedoch zurück, und diese wurde routiniert bis ins Ziel gehalten. Fast so wie man das in den vergangenen Spielzeiten von der Freiburgern kennt.

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In gleicher personeller Besetzung und fast möchte man meinen nach gleichem Schema wurde im Anschluss auch der zweite Satz "nach Hause gebracht." Damit war das Spiel im Grunde entschieden. "Friedrichshafen hat nicht so gespielt, dass man nach dem zweiten Satz noch einmal eine Wende befürchten musste", so die Einschätzung von Wolfgang Beck, der daraufhin personell umstellte. Sascha Helwig durfte auf seiner angestammten Außenposition spielen, Frank Nicolaisen übernahm die Mitte und Tobias Aichroth ab Satzmitte die Diagonalposition. Zu einem Bruch im Spiel führte dies aber keineswegs. Vielmehr durfte Wolfgang Beck von der Bank aus einen fast perfekten Satz ansehen, der für kommende Spiele hoffen lässt.

Der Anfang ist für 1844 Freiburg mit diesem klaren Sieg erst einmal gemacht. Friedrichshafen war hierfür wohl auch der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt.