"Werden sehen, ob wir echte Chancen haben"

Jürg Schmidt

Von Jürg Schmidt

Fr, 29. Juni 2018

Tennis

Schönberg gegen Schott Mainz zur Regionalliga-Heimpremiere.

TENNIS (scj). In der Regionalliga Südwest kassierte Aufsteiger TC Schönberg-Freiburg an den ersten zwei Spieltagen zwei deutliche Niederlagen. In Bad Homburg unterlagen die Freiburger mit 2:7, beim ambitionierten Wiesbadener TC gab es sogar eine 1:8-Pleite.

Am Samstag wird sich voraussichtlich nicht viel an den negativen Ergebnissen ändern. "Viel unglücklicher kann eine Spielansetzung für uns kaum sein", kommentiert Cheftrainer Uli Hanser das anstehende Auswärtsspiel bei der Erstliga-Reserve des TK GW Mannheim. Denn in der kommenden Woche beginnt die neue Bundesliga-Saison. "Mannheim steckt mitten in der Vorbereitung, und daher müssen wir damit rechnen, gegen die stärkstmögliche Regionalliga-Mannschaft spielen zu müssen", befürchtet Hanser und zählt die Namen ehemaliger deutscher ATP-Spitzenspieler auf, die in der Quadratestadt auf die Freiburger warten könnten: "Wenn Mannheim Leute wie Tobias Kamke, Andreas Beck oder Simon Stadler aufbietet, gibt es für uns im Normalfall nichts zu holen – außer Matchpraxis für den Sonntag." Kamke und Beck standen bereits unter den ersten hundert im ATP-Ranking, Stadler immerhin noch unter den ersten 140.

Wegen der geringen Siegchancen wird auf einen Einsatz des Franzosen Hugo Schott am Samstag verzichtet. "Wir brauchen ihn frisch am Sonntag", erklärt Hanser. Denn dann gibt der Vorjahresdritte TSV Schott Mainz von 11 Uhr an seine Visitenkarte im Schildackerweg ab. "Schott Mainz ist bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben", führt der Coach aus. "Sie wollten nach der guten Platzierung im Vorjahr diesmal um den Aufstieg mitspielen, stattdessen haben sie zwei Niederlagen kassiert." In dieser Begegnung, der Saison-Heimpremiere, werde sich zeigen, ob der TC Schönberg realistische Aussichten auf den Klassenerhalt habe. "Im Heimspiel müssen wir zeigen, dass wir gegen ein Team wie Mainz bestehen können", fordert Hanser. "Ansonsten müssen wir uns eingestehen, dass wir in der Regionalliga eine Etage zu hoch sind." Ob Marvin Schaber, Till von Winning oder Leon Hoppstädter an den hinteren Positionen zum Zug kommen, wird kurzfristig am Samstagabend entschieden.