Uvat – irgendwo im Nirgendwo

Jürgen Ruoff

Von Jürgen Ruoff

Di, 13. März 2018

Biathlon

Biathletin Annika Knoll beim IBU-Cup in Russland 22. und 25.

BIATHLON (off). Nach einer "endlos erscheinenden 26-stündigen Anreise" ist Annika Knoll, die Biathletin des SV Friedenweiler-Rudenberg, zurück im IBU-Cup, das ist international die zweite Liga. Austragungsort war Uvat in Russland. Der kleine Ort mit 5000 Einwohnern liegt im westsibirischen Tiefland, "irgendwo im Nirgendwo", erzählt die 24-jährige Schwarzwälderin und fährt fort: "Die Russen haben sich viel Mühe gegeben, die Organisation war topp und die Stimmung im Stadion super."

Im Einzelrennen über 15 Kilometer mit vier Fünferserien am Schießstand belegte Annika Knoll als viertbeste Deutsche den 25. Platz. Drei der 20 Scheiben blieben bei den vier Fünferserien von Knoll stehen. Im Sprint lief es für die Schwarzwälderin besser: Sie schoss nur einmal daneben und beendete den Wettkampf als 22. "Läuferisch konnte ich meine Leistungen, die ich in dieser Saison schon im Deutschlandpokal gezeigt habe, nicht ganz rüberbringen. Aber für den Wiedereinstieg in den IBU-Cup war die Komplexleistung ganz okay."

Janina Hettich leistete sich im Einzelrennen am Schießstand sechs Fehler und belegte den 33. Platz. Im Sprint war die Biathletin vom SC Schönwald nicht am Start. Letzte IBU-Station ist Khanty-Mansiysk, wo es am Mittwoch weitergeht.