Bühler und Behringer auf Rang drei

Christel Siegmund

Von Christel Siegmund

Mo, 19. März 2018

Ski Alpin

Sie sind die besten Schwarzwälder Starter bei der alpinen deutschen Schülermeisterschaft auf der Weltcupstrecke in Todtnau-Fahl.

SKI ALPIN. Leah Bühler (SC St. Blasien) und Marco Behringer (SC Fischbach) haben bei der deutschen Schülermeisterschaft im Slalom und Riesenslalom aus Schwarzwälder Sicht die besten Platzierungen erreicht und fuhren auf der Weltcupstrecke in Todtnau-Fahl als Drittplatzierte auf das Siegertreppchen. Emilia Löffler (WSG Feldberg) wurde im Slalom Achte.

Bei der deutschen Schülermeisterschaft, die souverän von der Arge WSG Feldberg und Skiclub Fischbach mit einem großen Helferteam auf dem Weltcuphang in Todtnau-Fahl ausgerichtet wurde, stellten sich auch die sieben Topathleten des Skiverbands Schwarzwald (SVS) der nationalen Konkurrenz in der Schülerklasse. Rund 90 Nachwuchsrennläufer der Jahrgänge 2005 bis 2002 hatten sich für die Meisterschaften qualifiziert.

Mit einem etwas verhaltenen Lauf brachte sich Emilia Löffler schon nach Durchgang eins im Vorderfeld des Riesenslalom-Titelrennens in eine aussichtsreiche Position. Für eine Schrecksekunde sorgte die deutsche Super-G-Schülermeisterin Leah Bühler (SC St. Blasien), als sie das berühmt-berüchtigte Kanonenrohr gerade hinter sich gebracht hatte, dann aber am Finaltor einfädelte und ins Ziel stürzte. Sie wurde disqualifiziert. Emilia Löffler gelang im zweiten Durchgang die viertbeste Laufzeit, die ihr Rang acht im Endklassement einbrachte. Ronja Wiesler (SC Münstertal) wurde als 18. zweitschnellste Schwarzwälderin, Laura Disch (ST Freiburg) und Lavinia Horning folgten auf den Rängen 23 und 29. Sophia Zitzmann (SC Gaissach), Gewinnerin der diesjährigen Schülercupwertung, sicherte sich auch den Meistertitel.

Bei den Jungen waren nach dem Startdurchgang fünf Athleten innerhalb von drei Zehntelsekunden platziert, das versprach Spannung für den Finaldurchgang. Der Allgäuer Hannes Amman ließ sich jedoch nicht beeindrucken und sicherte sich mit souveräner Laufbestzeit den Meistertitel. Marco Behringer (SC Fischbach) gab Gas, auch wenn ihn ein Stolperer am Start wertvolle Zeit kostete, und er fuhr mit dem zweitschnellsten Lauf noch als Dritter aufs Podest. Jonas Schoch (SC Sasbach) und Jakob Baum (SC Oberried) kamen auf die Ränge 33 und 35.

Dass sie die Disqualifikation vom Riesenslalom gut weggesteckt hatte, bewies Leah Bühler beim Slalom-Meisterschaftsrennen am zweiten Wettkampftag. Aufgrund des anspruchsvollen Kurses lichtete sich das Starterfeld schon im ersten Durchgang deutlich. Bühler befand sich auf Rang sechs im Zwischenklassement, Ronja Wiesler lag als Neunte ebenfalls noch unter den ersten zehn. Mit der viertschnellsten Finalzeit gelang Bühler als Dritte noch der Sprung aufs Podest und die beste Slalomplatzierung in dieser Saison. Ronja Wiesler fiel zwar noch um einen Rang zurück, blieb aber als Zehnte zweitschnellste SVS-Starterin. Laura Disch und Lavinia Horning beendeten das Rennen als 15. und 18. Den deutschen Slalommeistertitel sicherte sich die baden-württembergische Doppelmeisterin Katharina Haas (SC Gerstetten).

Der Slalomtitel bei den Jungen ging mit Max Geissler-Hauber (SC Thalkirchdorf) wie tags zuvor schon der Riesenslalom-Titel ins Allgäu. Nach dem Ausscheiden von Marco Behringer im ersten Durchgang hatten die SVS-Läufer mit dem Rennausgang nichts mehr zu tun. Jonas Schoch war als 22. mit einer guten Mittelfeld-Platzierung im Rennen, kam aber letztendlich nicht ins Ziel. So war Jakob Baum auf Rang 20 der einzige Schwarzwälder in der Wertung.