Das gute Gefühl in Übersee

Matthias Kaufhold

Von Matthias Kaufhold

Mo, 05. Februar 2018

Ski Alpin

Telemarker Christoph Frank verbessert sich im Weltcup.

SKISPORT (mat). Die Reise über den großen Teich zur Weltcupserie in den USA hat sich für Christoph Frank gelohnt. Gleich zweimal fuhr der Telemark-Skisportler des SC Kandel im US-Bundesstaat Vermont unter die Top 15 und sicherte sich damit wertvolle Weltranglistenpunkte. "Die Rennen liefen für mich recht gut", bilanzierte der 19-jährige Denzlinger das Übersee-Abenteuer. "Für mich war es eine sehr schöne Erfahrung, auf einem anderen Kontinent bei unterschiedlichen Bedingungen Wettkämpfe bestreiten zu können."

Sein bestes Resultat erreichte der Telemarker aus dem Schwarzwald beim Parallel Sprint im Suicide Six Ski Resort. Nachdem Frank als Zwölfter bereits eine starke Qualifikation gefahren war, setzte er sich im ersten Heat (Duell) gegen den Slowenen Saslo Ales durch und musste sich im Achtelfinale dem Franzosen Charlie Fradet erst auf dem abschließenden Skating-Abschnitt geschlagen geben. Dennoch blieb für Frank ein starker neunter Platz. Die Plätze 21 und 20 im Sprint ergänzten seinen Auftritt bei Tauwetter und warmen Bedingungen in Suicide Six.

Ganz anders waren die Verhältnisse anschließend in Sugarbush. Bei minus 15 Grad Celsius und auf harter, eisiger Piste rief der junge Breisgauer im zweiten Classic-Rennen seine guten Trainingsleistungen ab – Rang 14. "Das war schon ein klasse Gefühl", stellte der junge Breisgauer fest. Mit zwei 18. Plätzen in einem weiteren Classic und in einem Sprint bot Christoph Frank einer aufziehenden Grippe mit Schnupfen und Halsschmerzen die Stirn. Die aktuelle FIS-Weltrangliste führt den Telemark-Newcomer auf den Plätzen 33 (Sprint) und 56 (Classic).