Eine Verbeugung vor olympischen Könnern und jungen Talenten

Dieter Maurer

Von Dieter Maurer

Mo, 30. Juli 2018

Skispringen

Der Skiverband Schwarzwald ehrt in Hinterzarten unter der Regie von SVS-Präsident Stefan Wirbser die herausragenden Athleten des vergangenen Winters.

SKISPORT. "Die Faszination Ski begeistert den Hochschwarzwald, seit der französische Diplomat Dr. Pilet am 8. Februar 1891 mit Skiern von Titisee aus den Feldberg erklommen hat," eröffnete Sprecher Stefan Lubowitzki die Ehrung der erfolgreichsten Sportler des Skiverbands Schwarzwald. Traditionell fand diese im Rahmen des Sommer-FIS-Grand-Prix der weltbesten Skispringerinnen und Skispringer im Hinterzartener Adler-Skistadion statt. In der 172-jährigen Geschichte zählte der Schwarzwald zahllose Olympiasieger und Weltmeister, angefangen von Georg Thoma und Dieter Thoma bis hin zu Martin Schmitt.

"In Pyeongchang waren für uns nach Turin im Jahr 2006 die erfolgreichsten Olympischen Spiele," erinnerte Skiverbandspräsident Stefan Wirbser an die Wettkämpfe im Februar in Südkorea. In der Nordischen Kombination gewann der Breitnauer Fabian Rießle Gold im Team und Silber auf der Großschanze. Sein Vereinskollege Benedikt Doll erkämpfte sich in der Verfolgung sowie mit der Staffel Bronze. "Hinzu kamen viele weitere gute Platzierungen sowie Erfolge im Weltcup," so Wirbser im Rückblick auf den vergangenen Schwarzwälder Skiwinter. Da die meisten Athleten bereits mitten in der Vorbereitung auf den Winter 2018/19 stecken, konnten sie nicht zur Ehrung nach Hinterzarten kommen. Wirbser versteht das: "Viele von ihnen werden bei der Weltmeisterschaft 2019 in Seefeld zu sehen sein." Aber auch im Schwarzwald sei der Winter 2018/19 mit Höhepunkten gespickt, blickte Wirbser voraus. Angefangen vom Weltcup der Skispringer vom 7. bis 9. Dezember in Titisee-Neustadt über Snowboard-Cross und Ski-Cross im Februar auf dem Feldberg, bis hin zum Weltcupfinale in der Nordischen Kombination vom 17. bis 19. März in Schonach. Gemeinsam mit den SVS- Vizepräsidenten Hubert Baur (Alpin und Snowboard) sowie Martin Schlegel (Nordisch) überreichte Stefan Wirbser die Auszeichnungen.

Biathlon: Benedikt Dol (SZ Breitnau), Christin Maier (SC Urach), Janina Hettich (SC Schönwald), Roman Rees (SV Schauinsland), Emilie Behringer (SC Todtmoos), Nicola Lange (SV Kirchzarten), Elias Asal (SC Wieden), Christian Krasman (SC Schönwald), Marita Wunderle (SC Wieden).

Langlauf: Stefanie Böhler (SC Ibach), Sandra Ringwald (ST Schonach-Rohrhardsberg), Janosch Brugger (WSG Schluchsee), Amelie Wehrle (SC Hinterzarten), Valentin Haag (SV Kirchzarten).

Nordische Kombination: Anna und Jonas Jäkle (beide ST Schonach-Rohrhardsberg), Fabian Rießle, Tobias Simon und Julian Ketterer (alle SZ Breitnau), Jonas Maier (SC Waldau).

Skispringen: Ramona Straub (SC Langenordnach), Andreas Wank, Yanick Idesheim, Quirin Modricker und Justin Nietzel (alle SC Hinterzarten), Ria Maria Kern, Tim Hettich, Lorenz Efinger und Claudio Haas (alle ST Schonach-Rohrhardsberg).

Snowboard-Cross: Paul Berg (Konstanz), Jana Fischer (Löffingen), Leon Ulbricht (SC Rötteln) und Kenta Kirchwehm (WSG Feldberg).

Ski alpin: Tim Siegmund (SZ Rheinfelden), Maren Wiesler, (SC Münstertal), Paul Sauter (SC Kandel).

Skicross:
Tobias Baur (SZ Bernau).

Telemark: Kathrin Reischmann (SC Gottmadingen), Christoph Frank (SC Kandel).