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Von BZ-Redaktion, Karl-Hermann Murst, Jakob Schönhagen & Christian Engel

Di, 13. Februar 2018

Biathlon

Zweimal Gold für Lange — Junges Kollektiv stark — Klare Athena-Niederlage — Saggiomo macht Pause — Sommer Meisterin — Deutliche Niederlage

BIATHLON

Zweimal Gold für Lange

Vor einer Woche hatte die Freiburgerin Nicola Lange wegen des krankheitsbedingten Fehlens in Oberhof ihre Führung in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals verloren. Nun meldete sich die Biathletin des SV Kirchzarten in Altenberg mit einem Doppelsieg in der Jugend 17 eindrucksvoll zurück. Am Samstag gewann die Schülerin des Skiinternats Furtwangen mit der zweitbesten Schießleistung den Massenstart. "Läuferisch habe ich noch nicht die Form wie vor meiner Erkrankung, es fehlt noch an Spritzigkeit", stellte Lange fest. Trainingskollegin Emilie Behringer (SC Todtmoos) wurde mit 19 Sekunden Rückstand Zweite. Einen Schwarzwälder Doppelsieg gab es auch am Sonntag in der Verfolgung. Nach sechs Schießfehlern rettete Lange 3,7 Sekunden vor Behringer ins Ziel. Jule Schelb vom SC Münstertal wurde in der Jugend 16 im Massenstart 23. und 22. in der Verfolgung.

VOLLEYBALL

Junges Kollektiv stark

Ohne Stammzuspieler Lorenz Rudolf und Hauptangreifer Luc Hartmann überzeugte Regionalligist 1844 Freiburg II beim Tabellenführer TSG Blankenloch trotz einer 2:3-Niederlage (25:20, 18:25, 16:25, 25:22, 9:15) mit starker Teamleistung. "Für die Umstände war das sehr gut", befand Trainer Florian Schneider. Diagonalangreifer Paul Botho war lange Zeit für den Gegner kaum zu stoppen. In Tim Frings, Benedikt Rist, Adrian Mehmedovic, Paul Botho, Mathis Mattmüller, Bruno Handke, Noe Geniaux und Botho standen sieben U20-Spieler im FT-Kader. In der Nähe von Karlsruhe bemängelte Schneider nur Annahme und Aufschlag: "Da waren wir fahrig." Am Samstag kommt in Bad Waldsee ein direkter Abstiegskonkurrent mit Paul Breyer, dem langjährigen Außenangreifer bei 1844 II, in die Burdahalle.

KEGELN

Klare Athena-Niederlage

Eine überragende Jasmin Nübling reichte nicht aus für ein Erfolgserlebnis des KC Athena Freiburg im Heimwettkampf der zweiten Bundesliga Südwest gegen die TSG Kaiserslautern. Nübling sorgte mit 623 Kegel zwar für das herausragende Einzelresultat, die Gäste aus der Pfalz gewannen jedoch beim 7:1-Erfolg alle übrigen fünf Partien. Damit zieht Kaiserslautern in der Tabelle an Freiburg wieder vorbei und ist jetzt Zweiter, punktgleich mit dem Spitzenreiter DKC Waldkirch, dessen Spiel beim KSV Hölzlebruck verlegt wurde.

FUSSBALL

Saggiomo macht Pause

Dino Saggiomo gibt sein Traineramt beim FC Emmendingen am Saisonende aus persönlichen Gründen ab. Nach zehn Jahren als Trainer im Fußballgeschehen will er eine Pause einlegen, heißt es in einer Vereinsmitteilung. Saggiomo hatte den Landesligisten zur Saison 2015/16 übernommen. Derzeit belegt der FCE den sechsten Rang in der Landesliga. In den verbleibenden fünf Monaten soll die Jugend weiter integriert und der Rückstand zum zweiten Platz aufgeholt werden. Saggiomos Nachfolge ist noch offen. LEICHTATHLETIK

Sommer Meisterin

Ein weiteres Top-Ergebnis erzielte Sophia Sommer (TV Bahlingen) bei der deutschen Hallen-Hochschulmeisterschaft in Frankfurt mit dem Titelgewinn über 400 Meter. Mit der drittschnellsten Zeit in der Meldeliste reiste die Kaiserstühlerin, die an der evangelischen Hochschule Freiburg studiert, nach Hessen und rechnete sich damit Medallenchancen aus. Nach 200 Metern lag Sophia Sommer rund sieben Meter hinter Maike Schachtschneider (TV Wattenscheid), die die beste Vorlaufzeit zu Buche stehen hatte. Auf den letzten 200 Metern konnte die Bahlingerin die Lücke schließen und in einem packenden Finish ihre Stärke auf der Zielgeraden ausspielen. Sommer gewann in 55,91 Sekunden.

HOCKEY

Deutliche Niederlage

Die Freiburger Hockeymänner sind bereits seit zwei Wochen abgestiegen, zudem ist derzeit Prüfungsphase in der Uni – dementsprechend fuhren sie deutlich dezimiert zum Auswärtsspiel gegen den HC Mannheim II. Zu Beginn der Regionalligapartie sah es noch ganz gut aus, Freiburg hielt das 0:0 – ganze 300 Sekunden. Dann bekam das Team die eine oder andere Bude eingeschenkt, am Ende waren es zehn. Hätte Freiburg selbst elf Tore geschossen, wäre alles halb so tragisch, aber vorne gelang in den 60 Minuten nur ein einziger Treffer. Nach dem 1:10 steht noch ein Spiel in Ulm aus, dann ist alles aus – und anschließend geht’s für Freiburg wieder auf den Kunstrasenplatz.