Skilanglauf

Schwarzwälderin Sandra Ringwald sorgt für Lichtblick

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Von sid & Andreas Strepenick

Sa, 26. November 2016 um 16:02 Uhr

Skilanglauf

Die Skilangläuferin Sandra Ringwald vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg schafft es beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo als beste Deutsche auf Rang zwölf, Steffi Böhler wird nur 39.

Die Schwedin Stina Nilsson und der Norweger Paal Golberg haben beim Weltcup-Auftakt der Skilangläufer die ersten Siege des WM-Winters geholt. Die beiden Skandinavier gewannen im finnischen Kuusamo den Klassik-Sprint und eroberten das Gelbe Trikot der Führenden im Gesamtweltcup.

"Schwierige, aber faire Bedingungen" DSV-Trainer Torstein Drivenes
Für einen deutschen Lichtblick am Polarkreis sorgte Sandra Ringwald als Zwölfte. Rekordweltmeisterin Marit Björgen (36) aus Norwegen musste sich nach 622 Tagen Babypause mit Rang zehn begnügen.
"Es waren heute bei dem starken Schneefall schwierige, aber faire Bedingungen", sagte DSV-Trainer Torstein Drivenes im ZDF.

Ringwald verpasst Top-Ten-Platzierung knapp

Die Schwarzwälderin Ringwald überstand als einzige Deutsche die Qualifikation und überzeugte auch als Zweite ihres Viertelfinals. Im Halbfinale wurde die 26-Jährige aus Schonach jedoch Letzte ihres Laufs und verpasste das sechste Top-Ten-Resultat ihrer Karriere knapp.

Schwarzwälderin Steffi Böhler scheidet früh aus

Vorzeitig ausgeschieden waren Nicole Fessel (Oberstdorf) und Hanna Kolb (Buchenberg) auf dem geteilten 34. Platz sowie die Schwarzwälderin Steffi Böhler (Ibach/39.), Debütantin Katharina Henning (Oberwiesenthal/40.) und Victoria Carl (Zella-Mehlis/78.). "Natürlich hatte ich mehr erwartet. Es ist nicht ganz einfach, hier zu laufen. Da muss schon alles passen, damit man weiterkommt", sagte Böhler.

"Natürlich hatte ich mehr erwartet" Steffi Böhler
Im Finale verwies Nilsson die Norwegerin Maiken Caspersen Falla, beste Sprinterin des vergangenen Winters, auf den letzten Metern auf Rang zwei. Dritte wurde in Heidi Weng eine weitere Norwegerin. Gesamtweltcup-Siegerin Therese Johaug (Norwegen) war wegen ihrer Dopingsperre nicht am Start.

Bei den Männern feierte Golberg den vierten Einzel-Sieg seiner Karriere vor dem Schweden Calle Halfvarsson und Junioren-Weltmeister Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen. Sebastian Eisenlauer (Sonthofen/35.), Thomas Bing (Rhön/48.) und Thomas Wick (Zella-Mehlis/70.) scheiterten bereits in der Qualifikation.

Die männlichen DSV-Starter laufen hinterher

"Ich habe mich eigentlich extrem gut gefühlt, bin zuversichtlich hierher gefahren. Es ist ärgerlich, wenn man dann ein schlechtes Rennen macht", sagte Eisenlauer. Auch der Norweger Martin Johnsrud Sundby, der im Sommer wegen des unsachgemäßen Gebrauchs eines zugelassenen Asthma-Mittels rückwirkend gesperrt wurde, schaffte es nicht unter die besten 30.

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