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18. März 2011
Riesch gelassen, Vonn enttäuscht
Weltcup-Super-G-Rennen in Lenzerheide abgesagt.
LENZERHEIDE (dpa). Maria Riesch war nicht gerade unglücklich, ihre Rivalin Lindsey Vonn zeigte sich hingegen "sehr enttäuscht". Dauerregen und Nebel haben gestern das drittletzte Duell der beiden Dauerrivalinnen beim Weltcupfinale im schweizerischen Lenzerheide verhindert. Zwar kann Riesch nach der Super-G-Absage nun nur noch im Slalom und dem abschließenden Riesentorlauf den Rückstand von 27 Punkten auf Vonn aufholen. Doch bei ihrer aktuell eher mäßigen Speed-Form und überlegenen Qualitäten in den technischen Disziplinen verbessert das abgespeckte Programm eher die Ausgangslage für Riesch. "Es ist okay, bei den Verhältnissen abzusagen, weil es keinen Sinn macht, ein ordentliches Rennen zu fahren", meinte die Partenkirchenerin, die die langen Speedski im Hotel ließ und Slalom trainierte. Während sich der Schweizer Didier Cuche einen Tag nach dem Abfahrtstitel auch über die Kleine Kugel im Super-G freute, klagte Vonn über die Absage. "Im Kampf um den Gesamtweltcup zählt jeder Punkt und da der Super-G zu meinen stärksten Disziplinen zählt, ist es definitiv enttäuschend, dieses Rennen zu verlieren", sagte sie. "Jetzt versuche ich einfach, zu entspannen. Ich werde die nächsten Tage mein Bestes im Slalom und Riesenslalom geben."
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Autor: dpa



