Von Pyeongchang zum Notschrei

Jürgen Ruoff

Von Jürgen Ruoff

Mi, 07. März 2018

Skilanglauf

Weltklasse-Biathleten Doll und Rees bei Todtnauer Notschrei-Lauf über zehn Kilometer Skating vorn.

SKILANGLAUF. Für den vierten Notschrei-Lauf am Todtnauer Nordic-Center hatte sich Prominenz aus dem Lager der Weltklasse-Biathleten angesagt: Die Olympia-Teilnehmer Benedikt Doll (SZ Breitnau) und Roman Rees (SV Schauinsland) nutzten ihren Aufenthalt in der Heimat und gingen über zehn Kilometer Skating an den Start. Olympia-Bronzemedaillengewinner Benedikt Doll gewann das Rennen in 31:39 Minuten vor Roman Rees, der 1:41 Minuten zurücklag.

Dahinter klaffte dann bereits, nicht unerwartet, eine dezente Lücke. Dritter wurde Arnt König vom SC Bubenbach, er hatte auf Doll einen Rückstand von 4:33 Minuten. Am Donnerstag geht es unter anderem für ihn im Biathlon-Weltcup mit dem Sprint der Männer in Kontiolahti (Finnland) weiter. 252 Langläufer hatten in Todtnau für die Rennen im klassischen Stil und im Skating gemeldet, 234 kamen in die Wertung.

Auf der 20-Kilometer-Skatingstrecke siegte mit Lukas Rombach (SC Wehr) ebenfalls ein Biathlet, der 54:37 Minuten unterwegs war. Im Ziel hatte sich der deutschlandpokal-erfahrene Athlet einen Vorsprung von 1:35,63 auf Tobias Rath (SC Speyer) erarbeitet, der als Zweiter die Linie passierte. Valentin Haag (+1:57,63 Minute) vom SV Kirchzarten wurde Dritter. Über 20 Kilometer der Frauen fuhr Barbara Beckert vom SC Todtnau ein souveränes Rennen, sie gewann in 1:08:45 Stunden deutlich vor Judith Wunderle (SC Todtnauberg/4:18,70). Die Maulburgerin Kirsten Holzhüter (SC Münstertal/+17:41,52) belegte Platz acht in dem 16er-Feld.

Über zehn Kilometer Skating war Linda Becker vom SC Vöhrenbach in 40:34 Minuten die Schnellste. Jasmin Kron von der Skizunft Feldberg wurde Vierte über zehn Kilometer, Rang fünf erkämpfte sich die Seniorin Angela König.

Die Rennen im klassischen Stil gewann bei den Frauen über zehn Kilometer die Doppelstarterin Linda Becker in 45:12 Minuten. Julia Ketterer vom SC Bubenbach belegte Platz zwei. Über die selbe Distanz siegte bei den Männern Benjamin Waidelich (Rossignol Racingteam) vor Arnt König. Auf den 20-Klassik-Kilometern lief Sönke Wegner (SZ Breitnau) in 1:07:52 Stunden die beste Zeit, bei den Frauen lag Kathrin Wiesiollek vorn.