Bahn frei für den Snowboardcross-Weltcup

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 24. Januar 2018

Snowboard

SCHNEE ist angesichts der Wetterkapriolen und des massiven Tauwetters auch in den höchsten Gipfellagen des Schwarzwalds Mangelware. Die für gestern Abend geplante, höchst offizielle sogenannten "Schneekontrolle" auf dem Seebuck musste zwar verschoben werden, weil Alberto Schiavon, Inspekteur des Internationalen Skiverbands (FIS), durch eine Schlammlawine am Gotthard an der Fahrt in den Hochschwarzwald gehindert wurde. Doch der Chef vor Ort strotzte vor Zuversicht und hat keinen Zweifel, dass der dritte Snowboardcross-Weltcup vom 2. bis 4. Februar auf dem Seebuck gesichert ist. "Wir schaffen das", sagt Stefan Wirbser, Präsident des Skiverbands Schwarzwald und in Personalunion Feldberger Bürgermeister. Der Regen vom Montag habe dem Weiß auf dem Höchsten kaum geschadet, "so viel Schnee wie jetzt hatten wir bei der Vorbereitung der beiden ersten Weltcups nicht". Die Kursbauer sind bereits vor Ort und unter Zeitdruck. Bis kommenden Mittwoch soll, je nach Schneelage, entweder eine bis zu 1700 Meter lange Wellenpiste oder ein rund 1100 Meter kurzer Sprintparcours am Seebuck rennfertig modelliert werden.