Jana Fischer besiegt das "Monster"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 19. Februar 2018

Snowboard

MUTIG stürzte sich Jana Fischer vom SC Löffingen bei ihren ersten Olympischen Spielen in ein Abenteuer, das ihr zu Beginn ein bisschen Angst machte. Auf dem extrem schweren, 1300 Meter langen Kurs hatte die 18-jährige Bräunlinger Snowboardcrosserin im Training immer wieder abgebremst. Im Kopf sei da gar nichts gegangen, berichtete die jüngste Olympiateilnehmerin der Schwarzwälder Skigeschichte. Doch dann nahm sie die größte Herausforderung ihrer Karriere an und kämpfte leidenschaftlich auf dem viel kritisierten Kurs, den Stefan Knirsch, Sportdirektor von Snowboard Germany, hernach als "Monster" bezeichnete. In ihrem zweiten Qualifikationslauf stürzte Jana Fischer und zog sich eine blutige Nase zu. Dennoch erreichte sie das Viertelfinale und fuhr auf Rang 16. Ein bemerkenswertes Debüt, das nicht zuletzt ihre Vereinskollegen vom SC Löffingen mächtig stolz macht.