Weltcup in Erzurum

Snowboarder Jana Fischer und Paul Berg stürzen

Andreas Strepenick

Von Andreas Strepenick

So, 21. Januar 2018 um 17:03 Uhr

Snowboard

Jana Fischer und Paul Berg, Snowboardcrosser vom Skiverband Schwarzwald, sind beim Weltcup im türkischen Erzurum beide gestürzt. Sie haben sich aber wohl nur leicht verletzt.

Ihr Start beim Heim-Weltcup auf dem Feldberg in zwei Wochen scheint – Stand heute – nicht gefährdet zu sein. Noch wichtiger wäre aber, dass sie spätestens bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar wieder fit sind. Denn sowohl die 18-Jährige aus Bräunlingen als auch der 26-Jährige aus Konstanz haben sich sicher qualifiziert für Olympia in Südkorea. Ihre Nominierung in dieser Woche ist nur noch Formsache.

Leichte Gehirnerschütterung und Gesäßprellung

Jana Fischer hatte es in Erzurum beim Rennen am Samstag zunächst auf Platz acht geschafft und als beste Deutsche damit auch die Olympia-Qualifikation perfekt gemacht. Im Training am Sonntag krachte die Schwarzwälderin dann allerdings in einen Fangzaun. Nach Angaben von Bundestrainer Bernard Loer zog Fischer sich dabei eine leichte Gehirnerschütterung zu: "Wir gehen davon aus, dass es nicht so dramatisch ist wie zunächst gedacht." Paul Berg stürzte am Sonntag im Viertelfinale und kam auf Rang 14. Bundestrainer Loer berichtete, Berg habe sich eine Prellung am Gesäß zugezogen. "Es sieht danach aus, dass er nächste Woche wieder starten kann. Wir sind guter Dinge", so Loer.

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