Stabile Sprünge in Rumänien

Annemarie Zwick

Von Annemarie Zwick

Mo, 05. März 2018

Skispringen

Ramona Straub landet im Weltcup auf Rängen 17 und 13.

SKISPRINGEN (zwi). Die Olympischen Spiele sind Vergangenheit, die Skispringerinnen ebenso wie ihre männlichen Kollegen bereits wieder im Weltcup gefordert. Im rumänischen Rasnov trugen sie zwei Springen aus. Der erste Wettkampf am Samstag wurde in nur einem Durchgang entschieden, weil stark drehende Winde kein faires Finale mit annähernd gleichen Bedingungen für alle zuließen. So konnte Katharina Althaus (SC Oberstdorf) nach der Entscheidung der Jury ihren dritten Saisonsieg bejubeln. Mit der Tagesbestweite von 93,5 Metern und 118,6 Punkten setzte sich die Olympiazweite 0,3 Punkte vor Olympiasiegerin Maren Lundby (Norwegen/93) durch. Carina Vogt (89,5/111,2) schaffte es als Dritte ebenfalls aufs Podest. Ramona Straub (SC Langenordnach) landete nach 83 Metern und kam mit 91,1 Punkten auf Rang 17.

Besser lief es für die 24-jährige Hochschwarzwälderin, die bei ihrer Olympia-Premiere in Südkorea hervorragende Achte geworden war, am Sonntag. Im ersten Durchgang sprang sie 95,5 Meter weit. Die zweitgrößte Weite nach Lundbys 100 Metern brachte Straub mit 107,9 Punkten bei Halbzeit auf den sechsten Platz. Doch Straubs zweiter Sprung endete nach kürzerem Anlauf im Finaldurchgang der besten 30 schon nach 81 Metern. Damit fiel die Sportsoldatin mit 202,7 Punkten auf den 13. Platz zurück. Beim überlegenen Sieg von Lundby, die vorzeitig den Weltcup gewann, war die Langenordnacherin hinter Althaus (2.), Vogt (5.) und Seyfarth (8.) erneut viertbeste Deutsche wie auch als 14. in der Weltcup-Gesamtwertung.