WINTERSPORT

str/mat

Von Andreas Strepenick & Matthias Kaufhold

Mo, 28. November 2016

Wintersport

SKILANGLAUF

Schwarzwälder punkten

Skilangläuferin Sandra Ringwald vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg hat zum Saisonstart für das beste Ergebnis aus Schwarzwälder Sicht gesorgt. Beim Klassik-Sprint am Samstag schaffte es die 26-Jährige als beste Deutsche im finnischen Kuusamo auf Platz zwölf. Ringwald war die einzige Läuferin des Deutschen Ski-Verbands, die die Qualifikation überstand. Im Halbfinale war allerdings Endstation für sie. Beim Klassik-Rennen über zehn Kilometer am Sonntag lief Ringwald mit 1:42,4 Minuten Rückstand auf Siegerin Marit Björgen aus Norwegen als 25. ein. Auch Stefanie Böhler aus Ibach im Hotzenwald sammelte als 22. mit 1:36,7 Minuten Rückstand ihre ersten Weltcup-Punkte. "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung", schrieb die 35-Jährige der BZ per WhatsApp. "Auf den Flachpassagen habe ich noch zu viel Zeit liegen lassen. Aber ich bin guter Dinge für die kommenden Starts." Am Samstag hatte Böhler im Sprint nur den 39. Rang erreicht. Böhler schwärmte von den äußeren Bedingungen: "Es war super winterlich. Die ganze Langlauf-Jugend sollte mal wieder solche Tage erleben und die Möglichkeit bekommen, so Langlauf zu lernen." RODELN

Deutsche Starter vorn

Die deutschen Rodler haben gleich zum Weltcup-Auftakt der internationalen Konkurrenz klar die Grenzen aufgezeigt. Beim Saisonstart in Winterberg holten sich Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Co. die Siege in allen olympischen Disziplinen. Getrübt wurde das Wochenende im Sauerland lediglich vom Fehlstart von Weltmeister Felix Loch, der bei Regen- und Schneewetter am Sonntag nur auf den vierten Platz fuhr. Den Sieg bei den Männern holte sich sein Teamkollege Johannes Ludwig aus Thüringen, der seinen ersten Weltcup-Erfolg feierte. Zuvor hatten auch Geisenberger und die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken gewonnen.
SKI ALPIN

Dürr sichert WM-Ticket

Lena Dürr hat die lange Durststrecke des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) beendet und mit Platz sechs in Killington das erste Top-10-Resultat für das Frauen-Slalom-Team seit Februar 2015 eingefahren. Die 25-Jährige aus Germering erfüllte damit zudem die Norm für die Weltmeisterschaft in St. Moritz. Im Ziel hatte sie 1,49 Sekunden Rückstand auf Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA. Zweite beim Weltcup im US-Bundesstaat Vermont wurde hinter der überragenden Shiffrin, die nach zwei Durchgängen 73 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die nächstbeste Fahrerin hatte, wurde Veronika Velez Zuzulova aus der Slowakei vor der Schweizerin Wendy Holdener, die 86 Hundertstelsekunden zurücklag. Dürr hatte es als einzige der sechs deutschen Fahrerinnen in den zweiten Durchgang geschafft. Im ersten Lauf war unter anderem die Münstertälerin Maren Wiesler, die vor zwei Wochen im finnischen Levi noch Platz 26 belegt hatte, früh ausgeschieden.