Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
07. Juli 2008
Zu schnell im Finale
Matthias Bühler und Quentin Seigel bei der DM in Nürnberg
LEICHTATHLETIK (wok). Vier Tausendstel Sekunden zu schnell. Oder besser gesagt zu früh. Das war das Schicksal von Matthias Bühler, dem Hürdensprinter der LG Offenburg am Samstag beim Finale der Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Ein Fehlstart beendet den Traum von einer Medaille.
Matthias Bühler, die aktuelle Nummer fünf der Deutschen Bestenliste hatte seine Kniebeschwerden fast auskuriert. Im zweiten Vorlauf über 110 m Hürden lieferte er ein enges Rennen. Hinter dem Sieger Mathiszik (13,69 Sekunden) kommt der Offenbruger zeitgleich ins Ziel. Die drittbeste Zeit des Tages bringt die Finalteilnahme und lässt Medaillenträume entstehen. "Er war wohl etwas zu übermotiviert", sagte Trainer Wilhelm Seigel später, " er war ganz nahe an seiner Bestzeit dran. Er roch an einer Medaille." Erstaulich gelassen ging der junge Sprinter mit der Enttäuschung um. Ganz alleine verarbeitete er in den Katakomben des Stadions dies.
Beim Filius des Trainers über die lange Hürdenstrecke waren die Voraussetzungen andere. Es ging darum, die eigene Verunsicherung zu besiegen. Dies gelang auch, so bestätigte der Vater, Quentin Seigel nach dessen fünftem Rang im Vorlauf (52,64 Sekunden)bei der DM. Allerdings habe das Finale als Zuschauer schon weh getan. In 50,82 Sekunden ging der Titel weg. Des Offenburgers Bestzeit liegt bei 50,50 Sekunden. Noch Fragen? "Hier zu starten war für seine Entwicklung richtig", sagte Wilhem Seigel.
Werbung
Autor: wok



