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24. Januar 2012
Hanna Klein siegt im Matsch
Aus südafrikanischer Wärme ins nasskalte Schömberg.
MOUNTAINBIKE (gol). Hanna Klein vom St. Märgener Mountainbike-Rennstall Rothaus-Poison hat in Schömberg das Mountainbike-Rennen um die "Ice Challenge" gewonnen. Teamkollege Felix Euteneuer kurbelte im Männer-Feld auf den zweiten Platz, Andreas Kleiber landete auf Rang vier. "Es war mehr ein Matsch-Rennen als ein Eis-Wettkampf", so Hanna Klein nach ihrem Erfolg, "aber für mich war das nicht schlecht". Dennoch waren die zwei Plusgrade, die auf der Alb gemessen wurden für Hanna Klein gefühlte Minustemperaturen – schließlich war sie aus dem Trainingslager in Südafrika, wo sie sommerliche Wärme genossen hatte, angereist. Hanna Klein begann das Rennen weiter hinten im Feld, konnte dann aber relativ schnell zu Almut Grieb (Bieselsberg) und Tatjana Dold (Freiburg) aufschließen. Dold verlor den Anschluss und so fuhren Klein und Grieb den Rest der 33 Kilometer als Duett.
"Das hat Spaß gemacht mit Almut", erzählte Hanna Klein vom gemeinsamen Rennen mit der zwei Jahre älteren Konkurrentin, die Hanna Klein einst zum Mountainbiken gebracht hatte. Grieb hielt bis zum letzten Berg mit, doch Hanna Kleins Endspurt-Qualitäten war sie nicht gewachsen. Nach 1:41:48 Stunden gewann Klein mit einer Sekunde Vorsprung und wiederholte damit ihren Vorjahressieg.
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Bei den Männern sorgte Felix Euteneuer mit einem kräftigen Antritt in der zweiten von drei Runden dafür, dass die Spitzengruppe gesprengt wurde. Nur Christian Schneidawind (Gerabrunn) konnte mithalten – das Duo machte den Sieg unter sich aus. Schneidawind erwies sich am letzten langen Anstieg etwa fünf Kilometer vor dem Ziel als etwas frischer und zog davon. In einer Abfahrt kam der technisch versierte Euteuneuer zwar nochmals bis auf 20 Meter heran, doch Schneidawind konnte sich letztlich nach 1:24:30 Stunden mit 30 Sekunden Vorsprung vor dem Mountainbiker des Teams Rothaus-Poison durchsetzen. "Eigentlich ging es ganz gut. Ich habe nach dem Trainingslager auf Gran Canaria ein wenig Zeit gebraucht, um in Tritt zu kommen, aber dann lief es ordentlich", sagte Felix Euteneuer.
Autor: bz
