Mit Zuversicht in die Vogesen

Erhard Goller

Von Erhard Goller

Fr, 24. August 2018

Mountainbike

Adelheid Morath in guter Form vor Weltcup der Mountainbiker.

MOUNTAINBIKE (goll). Das Weltcup-Finale der Mountainbiker im französischen La Bresse steht schon im Zeichen der WM zwei Wochen später in Lenzerheide/ Schweiz. Das gilt auch für Adelheid Morath, die mit guter Form in die Vogesen fährt. Gemessen an der Distanz ist das rund 100 Kilometer entfernte La Bresse für die Freiburger Mountainbiker fast schon ein Heim-Weltcup. Doch wichtiger erscheint für die meisten Biker aus der Region die zeitliche Nähe zur WM am 8. September.

"Ich fühle mich gut in Form", bestätigt Adelheid Morath, was in den vier Tagen des Rothaus Bike Giro im Hochschwarzwald schon zu erkennen war. Trotz dreier Etappensiege und dem Gesamterfolg vor der Österreicherin Christina Kollmann-Forstner musste sich die Freiburgerin nicht komplett verausgaben. Bis zum Short Track am Freitag, 17.30 Uhr, in La Bresse sollte sie wieder gut erholt sein. Für ein 20-Minuten-Rennen und dem Cross-Country-Weltcup am Sonntag (12.20 Uhr) ist der Bike Giro natürlich kein Maßstab, aber die vier Tage sollten der 34-Jährigen noch mal einen kleinen Formschub gegeben haben.

Bei den Männern (Sonntag, 14.50 Uhr) steht Georg Egger aus der Kirchzartener Lexware-Equipe am Start. "Ich versuche es mal auf mich zukommen zu lassen, aber die Form ist ganz gut", sagt der EM-Neunte. Wie Egger wird der Freiburger Martin Gluth versuchen, sich ein Stück Selbstvertrauen für die WM mitzunehmen. Sein bisher bestes Saisonresultat war der 36. Platz in Nove Mesto. "Einen rauszuhauen wäre super", meint Gluth.

Der Münstertäler Julian Schelb, der 2018 bis dato nur einen Weltcup bestritten hat, nutzt die räumliche Nähe zu einem weiteren Start. "Ich hatte ja jetzt beim Bike Giro ein paar gute Wettkampftage und hoffe auf eine ansteigende Form. Ich erwarte mir nicht arg viel, aber wenn es läuft, sind die Top 40 immer ein Ziel", so Schelb. Die Lexware-Biker Max Brandl und Luca Schwarzbauer gehen am Sonntag mit gewissen Ambitionen in das U-23-Rennen (10.15 Uhr). Brandl hat beim Bike Giro die Schlussetappe gewonnen, Schwarzbauer wurde Gesamt-Fünfter. Die vier Tage müssen die beiden 21-jährigen Sportler allerdings auch verdauen.