Morath gibt ihr Comeback

Erhard Goller

Von Erhard Goller

Fr, 18. Mai 2018

Mountainbike

Kirchzartener Max Brandl beim Weltcup in Albstadt U 23-Mitfavorit.

MOUNTAINBIKE. Die Freiburgerin Adelheid Morath gibt nicht einmal drei Monate nach ihrem Kahnbeinbruch am Freitag beim Weltcup in Albstadt beim neuen Short Track Race ihr Comeback. Am Samstag geht Max Brandl vom Kirchzartener Lexware-Team im U23-Rennen als Mitfavorit an den Start.

Für Adelheid Morath ist der Heim-Weltcup in Albstadt quasi das erste Cross-Country-Rennen der Saison, nachdem sie sich am 7. März das Kahnbein gebrochen hatte. Dass es gleich ein so hochkarätiges Rennen ist, das ist keine leichte Übung. "Für das erste Rennen ist der Weltcup eine ganz schöne Herausforderung. Es ist für den Kopf nicht leicht, Albstadt nicht mehr als Highlight zu sehen", bekennt Morath, "aber ich will nicht viel drüber nachdenken, sondern einfach das Beste draus machen."

Das muss sie in Albstadt gleich zweimal tun. Das erste Mal schon am Freitagabend um 17.30 Uhr beim neuen Short Track Race. Bei dem 25-minütigen Rennen auf einem 1,2 Kilometer langen, fast flachen Kurs, dürfen nur die 40 Besten mitmachen. Es gibt Weltcup-Punkte, die Hälfte von dem, was es für das Cross-Country-Rennen gibt. Und die ersten 16 des Short Track bilden am Sonntag die ersten beiden Start-Reihen im Cross-Country-Rennen (11:20 Uhr). Hanna Klein hat indes für sich registriert, dass sie "für den Weltcup noch nicht stabil" genug sei.

Mit dabei sein wird dagegen Martin Gluth und der Freiburger ist auch mit einer gewissen Zuversicht nach Albstadt gefahren. "Die Beine drehen gut", lässt er mit einem Augenzwinkern wissen. Allerdings wird er am Sonntag (14:35 Uhr) aus Startposition 80 am ersten Singletrail schon mal im Stau stehen.

Georg Egger vom Kirchzartener Lexware-Team weiß, dass man im Elite-Weltcup "nichts geschenkt" bekommt. Es sei für ihn in seinem ersten Jahr noch schwer einzuschätzen, was er leisten kann. "Die Form ist nicht schlecht und ich habe super Bock alles aus mir raus zu holen", so Egger. Der Münstertäler Julian Schelb von Stop&Go Marderabwehr wagt nach Rang fünf beim Bundesliga-Rennen in Gedern den nächsten Versuch. Allerdings fehlt ihm noch die eine oder andere Stunde intensiven Trainings.

Mit einem gewissen Optimismus kann Max Brandl auf das U23-Rennen am Samstag (14 Uhr) blicken. Der Freiburger vom Kirchzartener Lexware-Team hat nach seiner starken Vorstellung am vergangenen Sonntag in Gedern auch allen Grund dazu. "Ich fühle mich topfit und werde mein Bestes geben", sagt Brandl, der in Startreihe eins ins Rennen gehen darf. "Wenn ich alles abrufe und dies umsetzen kann, steht einem guten Ergebnis nichts im Weg." Für Teamkollege Luca Schwarzbauer wäre ein Top-Ten-Resultat eine Bestätigung seiner zuletzt gezeigten Leistungen. Der Freiburger David List hofft auf die Punkteränge (Top 25), während es für Jannick Zurnieden mit Startplatz 69 ziemlich schwierig wird.