Tina Kreiter schnuppert internationale Rennluft

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 28. August 2018

Mountainbike

Rheinfelder Mountainbikerin bei Nachwuchs-Europameisterschaft.

MOUNTAINBIKE (BZ). Schöne Ferienregionen sind nicht nur etwas zum Genießen und Faulenzen – auch Sportwettkämpfe können vor besonderer Kulisse zu einzigartigen Erlebnissen werden. Mountainbiker der SG Rheinfelden machten diese Erfahrung an unterschiedlichen Orten – bei der Nachwuchs-Europameisterschaft im Aostatal sowie beim Naturpark Bike Marathon in Graubünden.

Bei der EM im italienischen Aostatal durfte Tina Kreiter als Gastfahrerin im Bike Junior Team internationale Rennluft schnuppern. Auf 1 800 Meter Höhe im Örtchen Pila standen an vier Tagen drei Einsätze plus Training auf dem Programm. Im Zeitfahren fuhr Kreiter sowohl im Einzel als auch mit dem Team ins Mittelfeld der Klassements. In der Altersklasse 15/16 erreichte sie den 46. Platz unter 86 Fahrerinnen. Für die Mannschaftswertungen der EM bildeten jeweils zwei Fahrer plus eine Fahrerin in den Altersklassen 13/14 sowie 15/16 eine MTB-Equipe. Im Teamklassement landete Kreiter mit Paul Geigle und Jakob Stanger auf Rang 47 der AK 15/16. Besser lag dem Dreierteam die Cross-Country-Staffel: Rang 36 unter 87 Teams. Im Einzelrennen auf der Cross-Country-Strecke landete Kreiter auf Rang 45 (von 83) und war damit drittbeste Deutsche. Für die junge Rheinfelder Mountainbikerin verlief der EM-Auftritt zufriedenstellend, darüber hinaus sammelte sie wertvolle Erfahrungen auf internationalem Parkett.

In Scuol im Schweizer Kanton Graubünden war beim 17. Nationalpark Bike Marathon unter den knapp 1 400 Teilnehmern ein SG-Quartett am Start. Beim Frauenrennen über 66 Kilometer fuhr Angelina Franz in 1:58:08,6 Stunden auf Gesamtrang fünf, sie sicherte sich Platz zwei der Altersklasse I. Madeleine Brugger gewann bei den Mädchen die U-15-Konkurrenz, bei den Jungen verzeichnete Roman Brugger als U-11-Fünfter seine stärkste Saisonleistung. Im Teamwettbewerb "Groß & Klein" über 47 km verbesserte sich Madeleine Brugger mit ihrem Vater Michael Brugger-Weis gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Minuten, das Duo belgete mit einer Zeit von 2:08:29,6 Stunden den 14. Platz unter 79 Teams.